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Das Integrations-Amt – Aufgaben

Staatskanzlei

Das Integrations-Amt – Aufgaben

So helfen die Mitarbeiter vom Integrations-Amt:

Die Mitarbeiter vom Integrations-Amt sprechen mit dem behinderten Menschen.

Sie schauen sich den Arbeits-Platz an.
Sie sagen, ob der Arbeits-Platz gut ist.
Sie sagen, wie die Arbeit leichter geht.

Manche behinderte Menschen brauchen an ihrem Arbeits-Platz eine besondere Hilfe.

Zum Beispiel:
Ein Rollstuhl-Fahrer braucht eine Rampe.
Damit er in die Fabrik-Halle fahren kann.
Der Arbeit-Geber muss sich um die Rampe kümmern.
Der Arbeit-Geber kann für die Rampe Geld bekommen.
Das Geld kommt vom Integrations-Amt.

Was tun, wenn es Probleme bei der Arbeit gibt?

Die Mitarbeiter vom Integrations-Amt helfen behinderten Menschen
bei Problemen am Arbeits-Platz:

Zum Beispiel:

  • Wenn der Chef nicht zufrieden ist.
  • Wenn es Krach gibt mit den Kollegen.

So helfen die Mitarbeiter vom Integrations-Amt:

  • Sie sprechen mit dem behinderten Menschen.
  • Sie sprechen mit dem Chef.
  • Sie sprechen mit den Kollegen.
  • Sie suchen eine Lösung für alle.

Was tun bei Kündigung?

Der Arbeit-Geber darf einen behinderten Menschen nicht einfach kündigen.
Das nennt man: Kündigungs-Schutz.

Wenn der Arbeit-Geber dem Arbeiter kündigen will,
dann muss er zuerst das Integrations-Amt fragen.

Der Arbeit-Geber muss aufschreiben, warum der Arbeiter gehen soll.

Das steht im Gesetz.

Wann ist die Kündigung erlaubt?

  • Wenn es nicht genug Arbeit gibt.
  • Oder wenn die Firma schließt.

Wann ist die Kündigung nicht erlaubt?

  • Wenn es eine Hilfe für den Arbeiter gibt.
  • Wenn der Arbeiter mit der Hilfe seine Arbeit gut machen kann.

Das Integrations-Amt hilft auch den Arbeit-Gebern

So hilft das Integrations-Amt zum Beispiel:

  • Es gibt den Arbeit-Gebern Geld,

wenn behinderte Menschen bei ihnen arbeiten.

  • Es hilft den Arbeit-Gebern,

damit sie den behinderten Menschen
gute Arbeits-Plätze geben können.

  • Es gibt den Arbeit-Gebern Geld.

Damit bezahlt der Arbeit-Geber besondere Hilfen
für behinderte Menschen.

  • Zum Beispiel:

Eine Rampe für einen Rollstuhl-Fahrer.

Woher kommt das Geld vom Integrations-Amt?

In Deutschland gibt es ein Gesetz.

Das sagt:
Alle großen Betriebe müssen
behinderte Menschen einstellen.

Wenn sie das nicht tun,
müssen die Betriebe Geld bezahlen.

Das heißt in schwerer Sprache:
Sie zahlen eine Ausgleichs-Abgabe.

Das Integrations-Amt nimmt das Geld
und hilft damit schwer-behinderten Menschen.

Quelle: Bundesarbeitsgemeinschaft der Integrationsämter und Hauptfürsorgestellen (BIH) GbR