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Freie Straffälligen- und Opferhilfe

Staatskanzlei

Freie Straffälligen- und Opferhilfe

Die Freie Straffälligen- und Opferhilfe ist in Schleswig-Holstein ein wichtiger Bestandteil der sozialen Strafrechtspflege und einer auf soziale Integration ausgerichteten Kriminalpolitik.

Daher sind in Ergänzung zu den Aufgaben des Justizvollzugs und der ambulanten Sozialen Dienste der Justiz Freie Träger an der sozialpädagogischen und psychotherapeutischen Betreuung und Behandlung Straffälliger, Gefährdeter sowie der von diesen geschädigten Menschen beteiligt.
Mit ihren Angeboten kann die Freie Straffälligen- und Opferhilfe flexibel auf den spezifischen Hilfebedarf eingehen und die Lebenslagen der jeweiligen Zielgruppen nachhaltig verbessern.

Nach § 9 des Bewährungs- und Gerichtshilfegesetzes (BGG) vom 31. Januar 1996 sollen Freie Träger an der Durchführung von Aufgaben der Sozialen Dienste der Justiz beteiligt oder ihnen soll die Durchführung von Aufgaben übertragen werden, wenn sie die fachlichen Voraussetzungen zur Aufgabenwahrnehmung erfüllen. Dafür sollen sie angemessen unterstützt und gefördert werden.
Das Land gewährt Zuwendungen zur Durchführung ambulanter Sanktionsalternativen, haftvermeidender Maßnahmen sowie Maßnahmen des Übergangsmanagements und pädagogischer sowie therapeutischer Angebote für Straffällige und Opfer von Straftaten.
Übergreifende kriminal- und sozialpolitische Ziele dieser Maßnahmen sind insbesondere:

  • Förderung der Resozialisierung und der sozialen Integration
  • vertretbare Haftvermeidung und Haftverkürzung
  • Reduzierung von Rückfallrisiken
  • Erhöhung der öffentlichen Sicherheit
  • Verbesserung des Opferschutzes

Gefördert werden insbesondere folgende Projekte, Maßnahmen und Aufgaben:

  • Täter-Opfer-Ausgleich und Restorative Justice Maßnahmen im Strafverfahren sowie nach Verurteilung gegen Jugendliche, Heranwachsende und Erwachsene
  • Vermittlung in freie gemeinnützige Arbeit zur Vermeidung der Vollstreckung von Ersatzfreiheitsstrafen und Geldverwaltung
  • Therapeutische Angebote, Beratungs- und Trainingsprogramme für Sexual- und Gewaltstraftäterinnen und Sexual- und Gewaltstraftäter, einschließlich der Nachsorge im Rahmen des Übergangsmanagements sowie der Forensischen Nachsorgeambulanzen gemäß § 68 StGB
  • Maßnahmen des Opferschutzes; psychosoziale Prozessbegleitung sowie ambulante Maßnahmen zur Unterstützung von Kindern und anderer Angehöriger Inhaftierter
  • Maßnahmen zur Verhinderung sexuellen Kindesmissbrauchs
  • Fachliche Fortentwicklung sowie Koordinierung der Straffälligen- und Opferhilfe in Schleswig-Holstein
  • Ambulante Sanktionsalternativen für junge Flüchtlinge

Weitere Informationen können den Internetseiten des Schleswig-Holsteinischen Verbandes für soziale Strafrechtspflege - Straffälligenhilfe und Opferhilfe Soziale Strafrechtspflege/ sowie der Stiftung Straffälligenhilfe Schleswig-Holstein entnommen werden http://www.straffaelligenhilfe-sh.de/.

Zum Herunterladen:

Aktuelle Förderrichtlinie
Bewährungs- und Gerichtshilfegesetz

Flyer über die geförderten Projekte:
Flyer Beratung des Frauennotrufs Kiel e.V.
Flyer ZIP,
Flyer Diakonisches Werk Husum
Flyer Brücke Kiel
Flyer TOA
Flyer Kinderschutz-Zentrum Lübeck
Flyer Fachstelle TOA
Flyer Brücke Elmshorn, Kreis Dithmarschen
Flyer Brücke Elmshorn, Kreis Pinneberg
Flyer Diakonisches Werk Schleswig-Flensburg
Flyer Verein für Jugendhilfe u. Soziales Pinneberg - TOA
Flyer Verein für Jugendhilfe u. Soziales Pinneberg - Erweiteter TOA