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Vorbereitungsdienst (Referendariat)

Staatskanzlei

Vorbereitungsdienst (Referendariat)

Das Studium schließt mit der Ersten Staatsprüfung oder dem Master of Education. Es folgt mit dem Vorbereitungsdienst die zweite Phase der Lehrerausbildung. Sie dauert in Schleswig-Holstein bei allen Lehrämtern 18 Monate. Am Ende wird die Zweite Staatsprüfung abgelegt.

Allgemeine Bewerberlage

Außer beim Lehramt an Gymnasien und Gemeinschaftsschulen gibt es in keinem Bewerbungsverfahren Wartezeiten. Zu einigen Einstellungsterminen konnten darüber hinaus nicht alle Ausbildungsplätze besetzt werden. Deshalb ist die Wahrscheinlichkeit für eine Einstellung auch für die Bewerberinnen und Bewerber sehr hoch, die das Studium erst nach dem Bewerbungsstichtag aber noch vor dem Ausbildungsbeginn erfolgreich abschließen können.

Bewerbungen für das Lehramt an Gymnasien und Gemeinschaftsschulen, bei denen zum Bewerbungsstichtag das Studium noch nicht abgeschlossen sein wird, bitten wir erst einzureichen, wenn auch ein Zeugnis beigefügt werden kann.

Vorbereitungsdienst (Referendariat)

Diese zweite Phase gliedert sich in zwei Teile: Der eine wesentliche Teil der Ausbildung ist die praktische Arbeit in der Schule. Die jungen Lehrerinnen und Lehrer werden dort je Unterrichtsfach durch eine eigens für diese Aufgabe qualifizierte Ausbildungslehrkraft beraten und unterstützt. Die Lehrkräfte in Ausbildung unterrichten zehn Stunden pro Woche eigenverantwortlich. Hinzu kommen Unterricht unter Anleitung, das heißt in Anwesenheit einer Ausbildungslehrkraft, und Hospitationen. Zum anderen gibt es Ausbildungsveranstaltungen (Pflicht- und Wahlmodule), die vom Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein (IQSH) - es ist in Schleswig-Holstein zuständig für die Aus-, Fort- und Weiterbildung - angeboten werden. Diese Ausbildung bezieht sich auf Pädagogik sowie auf die Unterrichtsfächer und Fachrichtungen. Die Ausbildungsveranstaltungen des IQSH können online (www.lehrerausbildung-sh.de) durch die Lehrkräfte in Ausbildung gebucht werden.
Auf die Dauer des Vorbereitungsdienstes können auf Antrag Zeiten im Vorbereitungsdienst für ein anderes Lehramt sowie Zeiten einer für die Ausbildung förderlichen berufspraktischen Tätigkeit im Umfang von sechs Monaten angerechnet werden. Die jungen Lehrkräfte werden als Beamtinnen und Beamte auf Widerruf in den Landesdienst eingestellt und erhalten Anwärterbezüge nach dem Landesbesoldungsgesetz. Der Grundbetrag (ohne Zulagen) für eine Vollzeitstelle liegt je nach Laufbahn zwischen 1.100 Euro und 1.300 Euro abzüglich der Steuern und des eventuellen Beitrages für eine Krankenversicherung. In Ausnahmefällen kann die Ausbildung im Beschäftigtenverhältnis absolviert werden.


Einstellungen in den Vorbereitungsdienst (Referendariat)

Die Einstellungen erfolgen jeweils zum Schuljahresanfang im August sowie zum Schulhalbjahr am 1. Februar. Zu beachten sind folgende Regelungen:

  • Bewerbungsstichtag für alle Laufbahnen
    Bewerbungsstichtage sind der 1. April beziehungsweise der 1. Oktober vor dem jeweiligen Einstellungstermin. In das Auswahlverfahren werden vorrangig Bewerbungen einbezogen, die zum Bewerbungsstichtag vollständig - einschließlich des Zeugnisses der Ersten Staatsprüfung / Masterprüfung - im Ministerium vorliegen. Senden Sie deshalb die Bewerbung so früh wie möglich ab.
  • Besonderheiten beim kombiniertem Lehramtsstudium
    Bewerberinnen und Bewerber, die über ein Studium verfügen, welches sie für mehrere Lehrämter befähigt (z. B. Grund- und Hauptschullehrkraft, Lehrkraft für Grund- und Mittelstufe u. Ä.) können in der Regel zwischen einer Ausbildung für das Lehramt an Grundschulen oder für das Lehramt an Sekundarschulen wählen.
  • Besonderheit Grundschulen
    Es können nur folgende Fächer miteinander kombiniert werden: Deutsch, Mathematik, Englisch, Sport, evangelische Religion, katholische Religion, Musik, Heimat- Welt- und Sachkunde, Kunst, Technik, Textillehre, Philosophie, Dänisch. Ist eines Ihrer Fächer Biologie, Geschichte, Geografie, Wirtschaft- und Politik, Physik oder Chemie kann dennoch eine Zulassung erfolgen, wenn zu diesem Fach im Studium der Lernbereich Heimat-, Welt- und Sachkunde (oder gleichwertig) gewählt wurde.
  • Besonderheiten gymnasiale Laufbahn
    Es können nur Bewerberinnen und Bewerber zugelassen werden, die eine Fächerkombination studiert haben, die in der Übersicht "Zulässige Fächerkombinationen Sekundarstufe II" studiert haben (siehe unten). Besonderheiten berufsbildende Schulen
    Da die Zahl der am Bewerbungsstichtag vorliegenden vollständigen Bewerbungen für das Lehramt an beruflichen Schulen (Studienrat) regelmäßig nicht ausreicht, um alle Stellen zu besetzen, lohnt sich die Bewerbung, auch wenn das Zeugnis erst nach dem Bewerbungsstichtag vorgelegt werden kann.
    Da der Bedarf an Fachlehrerinnen und Fachlehrern stark rückläufig ist, gibt es für diese Laufbahn nur wenige Einstellungsmöglichkeiten.

Kontakt

Bewerberinnen und Bewerber mit erster Staatsprüfung / Masterzeugnis wenden sich bitte an die zuständigen Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter im Ministerium:

  • Harald Sell
    für das Lehramt an Sekundarschulen mit dem Schwerpunkt Sekundarstufe I sowie für das Lehramt für Sonderpädagogik
    Telefon: 0431 988 2387
    E-Mail:

    harald.sell@bimi.landsh.de

  • Sönke Meetz
    für das Lehramt an Gymnasien und Gemeinschaftsschulen sowie für das Lehramt an berufsbildenden Schulen und für das Lehramt für Fachpraxis an berufsbildenden Schulen
    Telefon: 0431 988 2359
    E-Mail:

    soenke.meetz@bimi.landsh.de

  • Birte Wieben
    für das Lehramt an Grundschulen
    Telefon 0431 988 2436
    E-Mail:

    birte.wieben@bimi.landsh.de