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Norddeutscher Wissenschaftspreis -
Forschung mit Auszeichnung

© senoldo / fotolia.de

Norddeutscher Wissenschaftspreis -
Forschung mit Auszeichnung

Erfolgreiche länderübergreifende Wissenschaftskooperationen im norddeutschen Raum stehen im Mittelpunkt der Auszeichnung.


Der Norddeutsche Wissenschaftspreis würdigt erfolgreiche Kooperationen in der Wissenschaft und macht sie über die Ländergrenzen hinaus sichtbar. Dabei werden sowohl die Zusammenarbeit aus dem Bereich der angewandten Forschung als auch der Grundlagenforschung ausgezeichnet. Der Themenbereich wechselt alle zwei Jahre. Preisträger des Jahres 2016 ist ein länderübergreifendes Wissenschaftlerteam unter Federführung der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, welches Sprachvariationen in Norddeutschland untersucht hat.

Der Preis im Detail

Gründungsjahr: Der Preis wurde erstmalig 2012 vergeben.

Stifter/Träger: Die Wissenschaftsministerien der norddeutschen Länder Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein sind die Stifter des Preises.

Vergabeturnus: Ab 2016 wird der Preis alle zwei Jahre vergeben, davor wurde er einjährig verliehen.

Vergabeform & Preisgeld: Das Preisgeld beträgt 100.000 Euro. Es wird den Preisträgern für Zwecke der Kooperation zur Verfügung gestellt. Das Preisgeld kann frei verwendet werden im Rahmen der gemeinnützigen Aufgaben von Hochschulen und Forschungseinrichtungen.

Vergabegremium: Die Bewertung der Beiträge erfolgt durch zwei Kommissionen: die Auswahlkommission und die Vergabekommission. Die Auswahlkommission besteht hauptsächlich aus Wissenschaftlern. Diese prüfen und bewerten die Wettbewerbsbeiträge und unterbreiten der Vergabekommission eine Liste mit Vorschlägen zur finalen Entscheidung. Die Vergabekommission besteht aus den Wissenschaftsministern beziehungsweise den Wissenschaftssenatoren der norddeutschen Länder oder von ihnen benannten Vertretern.

Informationen zur Ausschreibung

Wer kann sich bewerben? An den Forschungskonsortien können beteiligt sein: staatliche und private Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, sonstige Einrichtungen des Wissenschaftsbreichs (z.B. Museen) sowie Unternehmen. Die Einrichtungen müssen in den fünf norddeutschen Ländern angesiedelt sein. Projektpartner, die nicht aus Norddeutschland stammen, sind möglich, dürfen aber nur begleitenden Charakter haben. Die Konsortien müssen Beteiligte aus mindesten zwei norddeutschen Ländern ausweisen, darunter mindestens eine staatliche norddeutsche Hochschule.

Dürfen Sie sich selber auf den Preis bewerben? Eine Eigenbewerbung ist erforderlich.

Bis wann und wo können Sie sich bewerben? Die nächste Ausschreibung und Preisverleihung wird im Jahr 2018 von der Wissenschaftsbehörde der Hansestadt Bremen organisiert. Details folgen in Kürze.

Preisträger der letzten Jahre

Menschengruppe
© Silke Winkler

Preisträger 2016

Christian-Albrechts-Universität zu Kiel: "Sprachvariationen in Norddeutschland".

Die Forscher der Universitäten Kiel, Hamburg, Frankfurt/Oder, Potsdam, Bielefeld und Münster untersuchen in einer umfangreichen Bestandsaufnahme den Sprachgebrauch und seinen Wandel in den Regionen Norddeutschlands.

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Menschengruppe
© Villwock

Preisträger 2015

Forschungszentren MARUM / Universität Bremen: "Kaltwasserkorallen im Atlantischen Ozean".

Diese Nesseltiere sind im Vergleich zu ihren Warmwasser-Artgenossen relativ unerforscht. Die Gemeinschaftsarbeit von Wissenschaftlern aus Bremen, Kiel und Wilhelmshaven hat in Grundlagenforschung den Einfluss von Klima- und Umweltveränderungen auf diese Tiere untersucht.

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Die Preisträger des Norddeutschen Wissenschaftspreises 2014 von links, Britta Rollert vom Frauenhofer-Institut, Stephan Barth von der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und Jan Teßmer vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt.
© dpa

Preisträger 2014

Forschungsverbund Windenergie / Universität Oldenburg:

Die Forschungsallianz der Universitäten Oldenburg, Hannover, Bremen, des Fraunhofer Institutes für Windenergie und Energiesystemtechnik Nordwest und des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt arbeitet an dringenden Fragen der On- und Offshore-Windenergie. Dazu gehört beispielsweise die Entwicklung intelligenter Rotorblätter, um große Windenergieanlagen möglichst effizient und geräuscharm zu betreiben.

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Menschengruppe bestehend aus den Preisträgern und den Wissenschaftsministern der norddeutschen Länder.
© Senatorin für Kinder und Bildung

Preisträger 2013

Norddeutsches Zentrum für Mikrobielle Genomforschung / Universitäten Göttingen und Greifswald: "Genomforschung an Mikroorganismen – Schlüsseltechnologien für die Biowissenschaften"

Das Kooperations-Netzwerk wurde ausgezeichnet, weil es der Genomforschung eine exzellente Infrastruktur durch Abstimmung der Ressourcen der Partner-Einrichtungen bietet.

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Ein Mann hält einen Preis in die Kamera. Im Hintergrund ein Plakat mit der Aufschrift "Norddeutscher Wissenschaftspreis".
© dpa

Preisträger 2012

Universität Oldenburg: "DFG-Forschergruppe BioGeoChemie des Watts"

Das Ziel des Verbundes ist es, mehr über die hydrodynamischen und biogeochemischen Vorgänge im Watt zu erfahren. In intensiven Gelände- und Laborarbeiten haben die Wissenschaftler im Wattenmeer die Strömungssysteme untersucht. Die Forschergruppe BioGeoChemie des Watts besteht unter Federführung der Universität Oldenburg aus dem Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie in Bremen und Senckenberg am Meer in Wilhelmshaven.

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