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2013: Genomforschung an Mikroorganismen
(einreichende Hochschulen: Universitäten Göttingen und Greifswald)

Staatskanzlei

2013: Genomforschung an Mikroorganismen
(einreichende Hochschulen: Universitäten Göttingen und Greifswald)

Die mikrobielle Genomforschung gehört weltweit zu den wichtigsten Gebieten der Lebenswissenschaften. Sie beeinflusst schon heute ganz unterschiedliche Bereiche in Wirtschaft und Gesellschaft, von der Gesundheit des Menschen über Fragen des Klimawandels bis hin zu den verschiedenen Facetten der Biotechnologie einschließlich der synthetischen Biologie.

Die modernen Hochdurchsatztechnologien der Funktionellen Genomforschung sind kostenintensiv und erfordern hochqualifiziertes Personal für die Generierung und Interpretation der Daten. Daher können diese Technologien nicht von einzelnen Instituten in voller Breite vorgehalten werden. Als Kooperations-Netzwerk norddeutscher Forschungseinrichtungen verfügt das Norddeutsche Zentrum für Mikrobielle Genomforschung (NZMG) über keine eigene Forschungsinfrastruktur, sondern basiert primär auf dem Einsatz von Ressourcen der Partner-Einrichtungen. Der abgestimmte Einsatz dieser Ressourcen und der technischen Infrastruktur und die Koordinierung von Forschungsansätzen wird das wissenschaftliche Leistungsvermögen der beteiligten Einrichtungen weiter steigern.

Durch die Vernetzung der vorhandenen exzellenten Forschungsinfrastruktur in einem Norddeutschen Zentrum für Mikrobielle Genomforschung sowie länderübergreifende, komplementäre Forschungsarbeiten werden hoch relevante, aktuelle wissenschaftliche Fragen in einer neuen, umfassenden Qualität adressiert. Dabei wird das neue Zentrum als Keimzelle für Kooperationen mit weiteren, sehr erfolgreichen mikrobiologischen Arbeitsgruppen in Norddeutschland - aber auch darüber hinaus - dienen.

Nähere Informationen finden Sie auf der Webseite des Norddeutschen Zentrums für Mikrobielle Genomforschung.