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Planung und Dialog zum SuedLink

Staatskanzlei

Planung und Dialog zum SuedLink

SuedLink besteht aus zwei Hochspannungsgleichstrom(HGÜ)-Verbindungen, die von den Übertragungsnetzbetreibern TenneT und TransnetBW gemeinsam geplant und gebaut werden. Die Leitungen sollen grundsätzlich als Erdkabel in HGÜ-Technik verlegt werden und vom südlichen Schleswig-Holstein nach Baden-Württemberg bzw. Bayern führen.

In Süddeutschland braucht man für die Energiewende den Windstrom aus dem Norden. Dafür sind neue Leitungen erforderlich. Die effizienteste Verbindungstechnologie für den Ferntransport von elektrischer Energie sind Gleichstromleitungen. Damit kann nicht nur physisch die Wirkleistung übertragen werden, es lassen sich mit den modernen Umrichterstationen auch wichtige Systemleistungen ersetzen, die heute noch von den Kernkraftwerken bereitgestellt werden. Eines der zentralen Netzausbauprojekte ist die geplante HGÜ-Leitung SuedLink.

Korridorvarianten für den SuedLink (HGÜ-Erdkabelplanung) - Stand: September 2016 Korridorvarianten für den SuedLink (HGÜ-Erdkabelplanung) - Stand: September 2016 (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Korridorvarianten für den SuedLink (HGÜ-Erdkabelplanung) - Stand: September 2016 TenneT / GeoBasis-DE/ BKG 2016

SuedLink besteht aus zwei HGÜ-Verbindungen, die von den Übertragungsnetzbetreibern TenneT und TransnetBW gemeinsam geplant und gebaut werden. Das Vorhaben 3 nach Bundesbedarfsplangesetz (BBPlG) soll sich über 770 Kilometer zwischen den Netzverknüpfungspunkten Brunsbüttel in Schleswig-Holstein und Großgartach in Baden-Württemberg erstrecken. Das Vorhaben 4 nach BBPlG soll mit einer Länge von 620 Kilometer von Wilster in Schleswig-Holstein in den Raum Grafenrheinfeld in Bayern führen. Zuständige Behörde für die Bundesfachplanung und die Planfeststellung ist die Bundesnetzagentur. Nach der Neufassung des Bundesbedarfsplangesetzes Ende 2015 wird der SuedLink vorrangig als Erdkabel geplant und gebaut.

Informeller Dialog bis Ende November 2016

Die HGÜ-Leitung SuedLink wird vom südlichen Schleswig-Holstein aus die Elbe nach Niedersachsen queren. Für die Elbquerung haben die Netzbetreiber TenneT und TransNetBW Ende September 2016 drei Korridorvarianten vorgeschlagen: Südlich von Brokdorf, bei der Elbinsel Pagensand oder weiter östlich in der Nähe von Hetlingen.

Bis Ende November 2016 stellen die Übertragungsnetzbetreiber TenneT und TransnetBW ihre Vorschläge für mögliche Korridorsegmente in einer informellen Dialogphase zur Diskussion. Alle Interessierten können sich vor dem Start des formellen Verfahrens, im Vorfeld der Bundesfachplanung, mit ihren Hinweisen online oder im Rahmen von regionalen Info-Foren an der Planung beteiligen.

TenneT und Transnet BW berücksichtigen die Hinweise aus dem informellen Dialog bei der Erarbeitung ihres Antrags für das formelle Genehmigungsverfahren nach § 6 Netzausbaubeschleunigungsgesetz (NABEG), der im Frühjahr 2017 bei der Bundesnetzagentur eingereicht werden soll.

Links

Steckbrief der Bundesnetzagentur zu Vorhaben 3: Brunsbüttel – Großgartach

Steckbrief der Bundesnetzagentur zu Vorhaben 4: Wilster – Grafenrheinfeld

Online-Beteiligung

Termine Info-Foren