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Meeresforschung

Staatskanzlei

Meeresforschung

Die Erde, der "blaue Planet", ist von großen Wasserflächen bedeckt. Unter deren Oberflächen schlummert noch viel, das die Meeresforschung zu entdecken hofft.

Luftbild von Helgoland Helgoland (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Deutschlands einzige Hochsee- und Felseninsel Helgoland © M. Ruff / grafikfoto.de

70 Prozent der deutschen Meeresforschungseinrichtungen sind in den norddeutschen Bundesländern angesiedelt. Damit ergibt sich vor allem für Schleswig-Holstein mit seiner Meeresforschungskompetenz und seiner Infrastruktur ein weltweit sichtbares Alleinstellungsmerkmal, das im internationalen Wettbewerb ausgezeichnet ist.

Diese schleswig-holsteinische Besonderheit bringt aber auch die Verantwortung mit sich, herausragend zu bleiben und sich immer wieder den wichtigsten meeresbezogenen globalen Herausforderungen zu stellen. Schleswig-Holstein ist dabei die wesentliche Antriebskraft im norddeutschen Verbund für hohen, technologieintensiven Forschungs- und Entwicklungsaufwand sowie den Ausbau vielfältiger Kooperationen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft.

Das aktuelle Wissenschaftsjahr

Passt zu Schleswig-Holstein: Das neue Wissenschaftsjahr 2016*17 hat das Thema "Meere und Ozeane".

Info mehr lesen

Einrichtungen der Meeres- und Küstenforschung in Schleswig-Holstein sind:

  • Das GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel,
  • Das Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung mit seinen Inselstandorten Sylt und Helgoland,
  • Das Helmholtz-Zentrum Geesthacht (insbesondere der Küstenforschungszweig),
  • Die Fraunhofer-Einrichtung für Marine Biotechnologie,
  • Das Exzellenzcluster „Ozean der Zukunft“ unter Einbindung des GEOMAR, der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU), der Muthesius-Kunsthochschule und des Institutes für Weltwirtschaft,
  • Die CAU mit ihren diversen Fakultäten und dem Forschungszentrum Westküste,
  • Die Fachhochschule Kiel sowie die Hochschule Flensburg.

Exzellenzcluster: "Ozean der Zukunft"

Die Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder zur Förderung von Wissenschaft und Forschung (organisiert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft und dem Wissenschaftsrat, dem wichtigsten wissenschaftspolitische Beratungsgremium in Deutschland) teilt sich insbesondere auch in so genannte „Exzellenzcluster" auf und stellt Themenkomplexe an einem Standort bzw. regionalem Verbund in den Vordergrund, um Fragestellungen von hoher gesellschaftlicher, politischer und wirtschaftlicher Relevanz zu beleuchten.

Meeresforschung an Bord des Forschungsschiffs "Meteor" Meeresforschung Geomar (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Meeresforschung an Bord des Forschungsschiffs "Meteor" © Wilma Huneke / Geomar

Im Exzellenzcluster "Ozean der Zukunft" der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU), dem GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel, dem Institut für Weltwirtschaft und der Muthesius Kunsthochschule bündeln mehr als 200 Experten verschiedener Fachrichtungen ihre Kompetenzen: Beispielsweise klären Juristen und Geowissenschaftler Fragen, wie und von wem die Ressourcen am Meeresboden genutzt werden können. Klimaforscher und Ökonomen erarbeiten, unter welchen Bedingungen eine CO2-Lagerung am Meeresgrund sinnvoll ist. Meeresforscher, Mediziner, Mathematiker, Chemiker, Ingenieure und Gesellschaftswissenschaftler widmen sich weiteren meereswissenschaftlichen Fragen von aktueller Bedeutung. Die Vernetzung aller Kompetenzen stellt sicher, dass allen naturwissenschaftlichen, rechtlichen, wirtschaftlichen und sozialwissenschaftlichen Aspekten nachgegangen werden kann.

Veröffentlichungen

Veröffentlicht werden die Forschungsergebnisse und Handlungsanweisungen für Wirtschaft, Politik und Gesellschaft z. B. in den angesehenen "World Ocean Reviews" unter Titeln wie "Die Meere", "Die Zukunft der Fischerei" und "Rohstoffe aus dem Meer".

Mit der Veranstaltungsreihe "Kieler Marktplatz" unterstützt das Exzellenzcluster „Ozean der Zukunft“ gemeinsam mit dem Maritimen Cluster Norddeutschland die Vernetzung zwischen Wissenschaft und Wirtschaft und bietet ein Forum zum Informationsaustausch über aktuelle Themen.

Kontakt

Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

Arne Korth, VII 307
Telefon: 0431 988-4443