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Landesinitiative Zukunft Meer

Staatskanzlei

Landesinitiative Zukunft Meer

Aus dem europäischen Konzept heraus ist in Schleswig-Holstein bereits 2004 die Landesinitiative "Zukunft Meer" entstanden. Sie ist die Grundlage für maritimes Regierungshandeln und umfasst eine Reihe von strategischen Instrumenten, wirkt meerespolitisch integrativ und ist innovativ.

Mit der Landesinitiative "Zukunft Meer" wollen wir

  • das Verständnis für die Meere und ihren Schutz aber auch ihre verantwortungsvolle Nutzung fördern,
  • Meerespolitik ressortübergreifend im Sinne eines integrierten Vorgehens zusammenführen,
  • die Bildung von Kooperationsnetzwerken und Clustern zwischen Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Politik unterstützen,
  • Ideen und Innovationen fördern,
  • die Meeresforschung vorantreiben,
  • mehr Wertschöpfung und neue Arbeitsplätze schaffen und insgesamt
  • die maritime Wirtschaft einschließlich des meeresbezogenen Tourismus stärken.

Aktionsplan

Bereits im Jahre 2008 hat die Landesinitiative „Zukunft Meer“ einen „Maritimen Masterplan“ und darauf aufbauend 2008 und fortgeschrieben im Jahr 2013 den „Maritimen Aktionsplan für Schleswig-Holstein“ entwickelt, um die hoch gesteckten Ziele zu erreichen.
Der „Maritime Aktionsplan“ enthält die zentralen Leitlinien und die daraus entwachsenen Projekte, mit denen wir den notwendigen integrierenden Politikansatz verdeutlichen und anhand derer wir eine innovative und integrative Meerespolitik konkret umsetzen.

Maritime Modellregion

Das Ziel der Landesinitiative, Schleswig-Holstein bis 2015 zu einer maritimen Modellregion in Europa zu machen, haben wir erreicht. Mit der Broschüre zur Maritimen Modellregion in Europa ("Zum Herunterladen") ist dies eindrucksvoll belegt und vom EU-Kommissar für Umwelt, Maritime Angelegenheiten und Fischerei, Karmenu Vella, bei seinem Besuch in Kiel Ende März 2015 bestätigt worden. Hier wollen wir aber nicht stehen bleiben.

Wir wollen Schleswig-Holstein als weltweit bekannte Meeresregion für wirtschaftliche und kulturelle Nutzung etablieren, ohne den Schutz der Umwelt und der Menschen zu vernachlässigen.

Wir wollen eine Meeresregion der Zukunft entwickeln, in der

  • maritime Wirtschaft, Tourismus, Energiewende, Ernährung sowie Küstenschutz, Kultur- und Naturerbe gemeinsam gedacht werden,
  • Lösungen für globale Herausforderungen und Probleme entwickelt werden,
  • Meeresforschung, -technik und -ausbildung vernetzt werden und eine Spitzenposition einnehmen,
  • Forschungsergebnisse zu innovativen maritimen Unternehmen, Produkten und Dienstleistungen führen,
  • Bürger, Staat und Unternehmen Verantwortung für die Meere und das Klima übernehmen,
  • das maritime Profil als fester Bestandteil des echten Nordens weltweit vermarktet wird.

Diese Vision einer "Meeresregion der Zukunft" wollen wir in einer "Landesentwicklungsstrategie Schleswig-Holstein 2030" festhalten, die zum einen der Selbstverpflichtung für die Landesregierung, aber auch als Orientierungsrahmen für andere gesellschaftliche Akteure im Land dient.

Portätaufnahme © Geomar

Koordination der Landesinitiative

Die Projekte und Netzwerkbildung werden durch die Landesinitiative "Zukunft Meer" und den Maritimen Koordinator des Landes Schleswig-Holstein Prof. Dr. Peter M. Herzig, Direktor des GEOMAR/Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel und nationaler maritimer Botschafter der Europäischen Union, betreut. Prof. Herzig vertritt die Landesinitiative "Zukunft Meer" auf nationaler und internationaler Ebene und agiert an der Schnittstelle zwischen maritimer Wissenschaft und Wirtschaft.

Kontakt

Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

Düsternbrooker Weg 94
24105 Kiel

Technologiepolitik und Technologietransfer
Wolfgang-Dieter Glanz, VII 30
Telefon: 0431 988-4546

Christiane Kelling
Telefon: 0431 988-4659