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Luftreinhaltepläne

Staatskanzlei

Luftreinhaltepläne

Luftreinhaltepläne in Schleswig-Holstein

Messungen der Luftqualität in Schleswig-Holstein zeigen, dass der Immissionsgrenzwert zum Schutz der menschlichen Gesundheit für Stickstoffdioxid von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter Außenluft an verkehrsreichen Standorten in Schleswig-Holstein überschritten werden kann.
Der Immissionsgrenzwert ist seit dem 1. Januar 2010 einzuhalten.

In Schleswig-Holstein wurden für die Bereiche Itzehoe-Lindenstraße, Ratzeburg-Langenbrücker Straße und Kiel-Bahnhofstraße Luftreinhaltepläne aufgestellt, die die Informationen über bereits geplante Vorhaben und gegebenenfalls erforderliche zusätzliche Maßnahmen zur Verbesserung der Luftqualität und zur Einhaltung der Immissionsgrenzwerte zusammenfassen. Der Luftreinhalteplan für Kiel wird aktuell überarbeitet, ein Luftreinhalteplan für einen Abschnitt der Ohechaussee in Norderstedt befindet sich ebenfalls in der Erarbeitung.

Luftreinhaltepläne hatten bis zum Inkrafttreten des Grenzwertes im Jahr 2010 das vorrangige Ziel, zu prüfen, ob Maßnahmen erforderlich werden, um die Schadstoffbelastung bis zum 01.01.2010 zu senken, und diese Maßnahmen festzulegen. Zur Schadstoffbelastung und zur Überschreitung der Immissionsgrenzwerte tragen die verschiedenen Emittentengruppen wie Verkehr, Industrie, Gewerbe und Hausbrand in unterschiedlichem Maß bei. Bei der Planung und Festlegung von Maßnahmen werden diese unterschiedlichen Anteile entsprechend berücksichtigt. Seit Inkrafttreten des Grenzwertes sollen Luftreinhaltepläne geeignete Maßnahmen enthalten, um den Zeitraum einer Nichteinhaltung so kurz wie möglich zu halten.

Aufgestellte Luftreinhaltepläne sind dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit für die Berichterstattung an die Kommission der Europäischen Gemeinschaften zu übermitteln.

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Luftreinhalteplan Itzehoe

Seit Juli 2000 werden in der Lindenstraße in Itzehoe Messungen von Luftschadstoffen durchgeführt. Im Jahr 2003 ergaben die Messungen für Stickstoffdioxid einen Wert von 66 µg/m³ im Jahresmittel. Der Immissionsgrenzwert zum Schutz der menschlichen Gesundheit, der seit dem 1. Januar 2010 einzuhalten ist, beträgt 40 µg/m³; der für das Jahr 2003 festgelegte Summenwert aus Immissionsgrenzwert und Toleranzschwelle betrug 54 µg/m³.

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Luftreinhalteplan Kiel

Messungen der Luft in der Bahnhofstraße in Kiel im Bereich zwischen Schwedendamm und Joachimplatz haben ergeben, dass überprüft werden muss, ob die Einhaltung dieser Werte in der Zukunft sichergestellt ist. Der Luftreinhalteplan Kiel wurde im Juli 2009 durch das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein in Kraft gesetzt. Die Fortschreibung wird aktuell erarbeitet.

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Luftreinhalteplan Norderstedt

Messungen der Luft in der Ohechaussee in Norderstedt im Bereich zwischen Ochsenzoller und Ulzburger Straße haben ergeben, dass der Grenzwert für Stickstoffdioxid von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter Außenluft (µg/m³) als Jahresmittelwert überschritten ist. Es ist daher ein Luftreinhalteplan aufzustellen, der geeignete Maßnahmen enthält bzw. beschreibt, um den Zeitraum einer Nichteinhaltung so kurz wie möglich zu halten.

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Luftreinhalteplan Ratzeburg

Am 2. Februar 2009 wurde der Luftreinhalteplan Ratzeburg vom Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein wegen der Überschreitung des Grenzwertes (zuzüglich Toleranzmarge) als Jahresmittelwert für Stickstoffdioxid in Kraft gesetzt. Die darin beschriebenen Vorhaben konnten erfolgreich umgesetzt werden. Am 1. März 2017 wurden die automatischen Messungen in der Langenbrücker Straße beendet.

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