Landesportal Schleswig-Holstein

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Suchtprävention und Suchthilfe

Staatskanzlei

Suchtprävention und Suchthilfe

Netzwerk Leitstelle Suchtgefahren am Arbeitsplatz (LSA) als Teil eines übergreifenden Gesundheitsmanagements

Aufgaben

Die Leitstelle Suchtgefahren am Arbeitsplatz (LSA) der Landesverwaltungen in Schleswig-Holstein ist 1992 von der Landesregierung im Sozialministerium des Landes Schleswig-Holstein eingerichtet worden. Seit 2014 ist sie in der Staatskanzlei des Landes Schleswig-Holstein als wesentlicher Teil eines ressortübergreifenden betrieblichen Gesundheitsmanagements angesiedelt. Im Rahmen des Ziels "Gesunderhalt der Beschäftigten in der Landesverwaltung" ist ihre Aufgabe als ein Teil der Personalentwicklung, abhängigkeitserkrankten beziehungsweise gefährdeten Beschäftigten zu helfen, den Arbeitsplatz zu erhalten, die Gesundheit und die Arbeitsfähigkeit wieder herzustellen und auch das Betriebsklima positiv zu beeinflussen. Sie hat in diesem Zusammenhang ihren Aufgabenkreis erweitert und bearbeitet auch den Problemkreis der psychischen Störungen am Arbeitsplatz.

Arbeitsweise und Selbstverständnis

Die LSA ist sowohl auf strategischer als auch auf operativer Ebene aktiv. Sie hat ein Suchthilfesystem aufgebaut, das sie als ressortübergreifendes Netzwerk im Sinne einer nachhaltig wirksamen Suchthilfe kontinuierlich betreut und weiterentwickelt. Die LSA kann aber auch in Einzelfällen unterstützen. Die LSA versteht sich als Serviceeinrichtung für die Behörden, Betriebe und Einrichtungen der Landesverwaltung, die auf Anforderung und in enger Kooperation mit den Behörden und Mitarbeitern vor Ort tätig wird. Für die Zusammenarbeit gilt das Motto: "Was alle angeht, können alle nur gemeinsam lösen!".

Die LSA hat gegenwärtig zwei hauptamtliche Mitarbeiterinnen.

Maßnahmen

Zum Konzept der LSA für die unterschiedlichen Ebenen gehören:

  • die Ausbildung betrieblicher Suchthelferinnen und Suchthelfer, ihre Weiterqualifizierung und Vernetzung,
  • die Schulung von Führungskräften und anderen betrieblichen Funktionsträgern im Umgang mit Suchterkrankungen,
  • die Entwicklung und Realisierung von Präventionsmaßnahmen,
  • die Koordination von individueller Hilfe im Einzelfall.

Fachtagungen und Fachverbund

Jährliche Fachtagungen des Fachverbundes Betriebliche SuchtArbeit, bieten allen fachlich Interessierten einen Rahmen zum Erfahrungsaustausch mit Akteuren auch außerhalb der Landesverwaltung. Der Fachverbund Betriebliche SuchtArbeit Schleswig-Holstein ist ein Zusammenschluss verschiedener Einrichtungen, der die Angebote und Nachfragen der betrieblichen Suchtarbeit landesweit aufeinander abstimmt und bündelt. Zu den Mitgliedern gehören

  • der Handwerker-Fonds Suchtkrankheit e.V., der von der IKK Schleswig-Holstein sowie dem Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt getragen wird,
  • die Landesstelle für Suchtfragen Schleswig-Holstein und die Leitstelle Suchtgefahren am Arbeitsplatz für die Landesverwaltungen.

Der Fachverbund Betriebliche SuchtArbeit ist Kooperationspartner im GESA-Netzwerk.

Aufgaben und Angebote

Aufgaben und Angebote der Leitstelle Suchtgefahren am Arbeitsplatz. (PDF 89KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Programmbeispiel Grundlagen- und Aufbauschulung für Führungskräfte (PDF 158KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Kontakt

Der Ministerpräsident - Staatskanzlei

Düsternbrooker Weg 104
24105 Kiel

Leitstelle Suchtgefahren am Arbeitsplatz - Staatskanzlei
Natalie Syring
Telefon: 0431 988-5495

Nadine Lindenberg
Telefon: 0431 988-5529