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Betriebliche Ansprechpartner bei Sucht und psychischen Belastungen

Staatskanzlei

Betriebliche Ansprechpartner bei Sucht und psychischen Belastungen

Eine wesentliche Säule im betrieblichen Hilfesystem ist die Ausbildung von betrieblichen Ansprechpartnern und deren Installierung in den Behörden, Einrichtungen und Betrieben.

Seit Beginn ihrer Tätigkeit hat die LSA mehr als 400 betriebliche Ansprechpartner ausgebildet. Davon sind zur Zeit etwa 260 aktiv.

Unterstützung und Beratung

Ein besonderes Anliegen der LSA ist es, die betrieblichen Ansprechpartner zu unterstützen, zu beraten, sie fortwährend auf einem aktuellen Wissensstand zu halten und sie zu vernetzen. Die Ausbildung erfolgt nebenberuflich ausschließlich auf freiwilliger Grundlage und umfasst insgesamt 128 Stunden, die im Zeitrahmen eines Jahres absolviert werden.

Die zertifizierten betrieblichen Ansprechpartner stehen für Beschäftigte mit einer Suchtmittelgefährdung beziehungsweise -abhängigkeit als "personifizierte betriebliche Hilfeangebote" zur Verfügung . Sie haben Kompetenzen erworben und fungieren

  • als Begleiterin/Begleiter, von der Motivation über die Behandlung bis in die Nachsorge hinein,
  • als Wegweiserin/Wegweiser im internen und externen Hilfesystem,
  • als Initiatorin/Initiator für präventive Veranstaltungen im Kontext der Abhängigkeitsproblematik und
  • bedarfsweise als Moderatorin/Moderator kollegialer Gespräche, Team- oder Kritikgesprächen in Zusammenhang mit einer Abhängigkeitsproblematik

Sie sind zur Verschwiegenheit verpflichtet. Außerdem sind Sie hinsichtlich allgemeiner und spezieller Fragen der Suchtthematik Ansprechpersonen für Führungskräfte, andere Funktionsträger sowie für Kolleginnen und Kollegen.

Das Netzwerk

Die ausgebildeten betrieblichen Ansprechpartner werden in ein Netzwerk integriert, das die LSA mit einem Bündel von Angeboten pflegt. Diese Integration in ein ständig weiter entwickeltes, lebendiges System sieht die LSA als eine wesentliche Aufgabe, denn nur so können Suchthilfe und Gesundheitsmanagement nachhaltig wirken.

Die Angebote umfassen unterschiedliche Elemente:

  • Supervision,
  • Fort- und Weiterbildung,
  • Infobörse und
  • individuelle Beratung und Hilfe.

Fort- und Weiterbildung

Besonders hervorzuheben ist die Fort- und Weiterbildung. Durch Suchthelfertage, Fachtreffen, Fachtagungen und Sonderveranstaltungen wird den Suchthelfenden die Möglichkeit gegeben, ihr Wissen zu erhalten, zu erweitern und sich untereinander auszutauschen und zu vernetzen. Ein Qualifizierungsangebot zur Durchführung von Suchtprävention bei Auszubildenden wird seit 2005 durchgeführt und durch die LSA koordiniert und umgesetzt.

Netzwerkarbeit der Leitstelle bezüglich des Helferinnen- und Helfersystems

Netzwerkarbeit der Leistelle Suchtgefahren am Arbeitsplatz. (PDF 68KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Kontakt

Der Ministerpräsident - Staatskanzlei

Düsternbrooker Weg 104
24105 Kiel

Leitstelle Suchtgefahren am Arbeitsplatz - Staatskanzlei
Natalie Syring
Telefon: 0431 988-5495

Nadine Lindenberg
Telefon: 0431 988-5529