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Landesplanung

Staatskanzlei

Landesplanung -
Innenentwicklung

Innenentwicklung ist wichtig, um den Flächenverbrauch weiter zu reduzieren, aber auch, um die Folgen des demographischen Wandels besser bewältigen zu können.

Innenentwicklung ist eine städtebauliche Strategie, die das Ziel hat, den zukünftigen Flächenbedarf möglichst weitgehend durch die Nutzung von innerörtlichen, bereits erschlossenen Flächen zu decken, statt neue Flächen auf der "grünen Wiese" auszuweisen.

Dies ist keine neue Strategie. Bereits in der Vergangenheit haben sich Dorferneuerungs- und Stadtentwicklungsplanungen mit der Mobilisierung von Baulandpotenzialen im Innenbereich von Städten und Gemeinden beschäftigt. In den letzten Jahren hat das Thema Innenentwicklung aber an Bedeutung gewonnen.

Landschaftsverbrauch reduzieren

Der Flächenverbrauch in der Bundesrepublik ist anhaltend hoch und Innenentwicklung kann einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung des Landschaftsverbrauchs leisten. Auch die demographische Entwicklung macht es zunehmend erforderlich, sich mit der Entwicklung des städtebaulichen Bestandes und der Mobilisierung von Baulücken zu beschäftigen.

Folgen des demografischen Wandels

Senioren sitzen mit einem Studenten zusammen am Tisch Senioren mit einem Studenten (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster) © M. Ruff / grafikfoto.de

Weniger Einwohner bei gleichzeitig mehr älteren Menschen wirken sich unter anderem auf die Wohnungsnachfrage aus. Zum einen werden zukünftig nicht mehr so viele neue Wohnungen pro Jahr gebaut werden müssen. Zum anderen verändert sich in den nächsten Jahren die Altersstruktur der Haushalte. Es wird weniger Haushalte von Menschen im Alter zwischen 30 und 45 Jahren geben und mehr Haushalte mit älteren Menschen.

Altersgerechtes Wohnen

Für das Wohnungsangebot bedeutet dies, dass weniger neue Baugebiete mit Einfamilienhäusern gebraucht werden. Stattdessen muss es mehr Wohnungen geben, die für ältere Menschen geeignet sind. Diese müssen nicht nur barrierefrei sein, sondern sollten auch gut an den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) angebunden sein und am besten "mittendrin" liegen, damit die Wege zu Versorgungs- und Freizeiteinrichtungen möglichst kurz sind. Vor allem durch Innenentwicklung können Wohnungsangebote geschaffen werden, die diese Voraussetzungen erfüllen.

Weitere Informationen

Broschüre der ARL "Stärkung der Innenstädte und Ortskerne"

Arbeitshilfe zu Infrastrukturfolgekosten

Broschüre "Qualitätvolle Innenentwicklung - Eine Arbeitshilfe für Kommunen".

Kontakt

Ministerium für Inneres, ländliche Räume und Integration - Landesplanung

Düsternbrooker Weg 104
24105 Kiel

Referatsleitung Regionalentwicklung und Regionalplanung
Klaus Einig
Telefon: 0431 988-1845

Vertretung Referatsleitung Regionalentwicklung und Regionalplanung
Beate Domin
Telefon: 0431 988-1736

Sabina Groß
Telefon: 0431 988-1730

Johannes Pick
Telefon: 0431 988-1853