Landesportal Schleswig-Holstein

Diese Webseite verwendet Cookies und das Webanalyse-Tool Piwik. Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich hiermit einverstanden. Eine Widerspruchsmöglichkeit gibt es hier.

Landesplanung

Staatskanzlei

Landesplanung -
Entstehung Landesentwicklungsplan

Der Entwurf für den Landesentwicklungsplan Schleswig-Holstein 2010 wurde von der Landesregierung Anfang 2008 vorgelegt.

Anschließend hat der Planentwurf ein fast einjähriges Anhörungs- und Beteiligungsverfahren durchlaufen, in dem sämtliche Kommunen Schleswig-Holsteins, Verbände, Kammern und Vereine, Behörden des Bundes, der benachbarten Länder und Dänemarks sowie erstmals auch die Öffentlichkeit die Gelegenheit hatten, zum Entwurf des Plans Stellung zu nehmen. Insgesamt wurden über 4.000 einzelne Hinweise, Anmerkungen und Vorschläge gemacht.

Auswertung der Stellungnahmen

Die Landesplanungsbehörde hat anschließend die Stellungnahmen, die im Anhörungs- und Beteiligungsverfahren zum Entwurf des LEP eingegangenen sind, ausgewertet und untereinander abgewogen.
In einer Synopse wurden die Stellungnahmen und die dazu abgegebenen Bewertungen der Landesplanungsbehörde (Voten) tabellarisch gegenübergestellt. Die Synopse ist unterteilt nach den verschiedenen Kapiteln der Entwurfsfassung. Das Dokument "Synopse Hinweise" enthält weitere Angaben zur Synopse.

Tragfähige Kompromisse

Soweit möglich, ist die Landesplanungsbehörde den Hinweisen und Anregungen der Einwenderinnen und Einwender gefolgt. Zahlreiche Bedenken und Wünsche konnten daher bei der Überarbeitung des Entwurfs berücksichtigt werden. Allerdings gab es zu verschiedenen Aussagen des Planentwurfs auch sehr gegensätzliche Positionen. Hier war es Ziel, bei der Überarbeitung für alle Seiten tragfähige Kompromisse zu finden.

Änderungen, die im Zuge der Überarbeitung des Anhörentwurfs vorgenommen wurden, sind in dem Dokument "Zusammenfassung der vorgenommenen Änderungen am Entwurf des Landesentwicklungsplans" zusammengestellt.

Mehr Spielraum auf kommunaler Ebene

An den Grundzügen und den wesentlichen Instrumenten räumlicher Planung, wie sie der Anhörentwurf darstellte, wurde bei der Überarbeitung festgehalten. Der LEP enthält jetzt aber weniger Vorgaben und er gibt der kommunalen Ebene weitere Entscheidungsmöglichkeiten und damit mehr Verantwortung, wenn sie – wie geplant – zukünftig Träger der Regionalplanung sein wird (Kommunalisierung Regionalplanung).