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Schleswig-Holstein -
Zahlen zur Wirtschaft

Staatskanzlei

Schleswig-Holstein -
Zahlen zur Wirtschaft

Die schleswig-holsteinische Wirtschaft befindet sich in guter Verfassung und ihre Stärken werden gefördert und ausgebaut.

Im Jahr 2016 wurde ein Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Höhe von rund 89,2 Milliarden Euro erwirtschaftet. Gegenüber dem Vorjahr ist das BIP real um 1,4 Prozent gewachsen.

Unternehmerland Schleswig-Holstein

Rückgrat des Wirtschaftslandes Schleswig-Holstein ist der Mittelstand: Fast 99 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Unternehmen mit weniger als 250 Beschäftigten.

Wichtige Zukunftsbranchen sind in Schleswig-Holstein stark vertreten. Dazu gehören die Medizintechnik, die maritime Wirtschaft, die Ernährungswirtschaft, die Informations- und Kommunikationstechnologie, der Maschinenbau, erneuerbare Energien und die Gesundheitswirtschaft.

Diese Stärken werden konsequent gefördert und ausgebaut, vor allem über leistungsfähige Netzwerke zwischen Unternehmen, Hochschulen und auch den Förderinstitutionen des Landes.

Dienstleistungen

Prägend für die schleswig-holsteinische Wirtschaftsstruktur ist eine hohe Dienstleistungsorientierung: Handel, Logistik, Tourismus, Kommunikation, Finanz- und Versicherungsdienstleister sowie öffentliche Dienstleister und Dienstleistungen in den Bereichen Erziehung und Gesundheit haben im Jahr 2016 mit 60,5 Milliarden Euro rund drei Viertel der Bruttowertschöpfung des Landes getragen. Der Anteil des Dienstleistungssektors an der Bruttowertschöpfung liegt mit 75 Prozent deutlich über dem Bundesschnitt von 69 Prozent.

Tortendiagramm mit verschiedenen Sektoren der schleswig-holsteinischen Wirtschaft Sektorale Wirtschaftsstruktur Schleswig-Holstein (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster) © Wirtschaftsministerium

Industrie

Das verarbeitende Gewerbe in Schleswig-Holstein trug 2016 mit 11,5 Milliarden Euro 14,3 Prozent zur Bruttowertschöpfung bei In rund 1.200 Betrieben sind fast 124.000 Menschen in diesem Wirtschaftsbereich tätig. Die größten Branchen nach Umsatz und Beschäftigtenzahlen sind der Maschinenbau und das Ernährungsgewerbe.

Landwirtschaft und Fischerei

Der Primärsektor erwirtschaftete 2016 in Schleswig-Holstein eine Bruttowertschöpfung von 884 Millionen Euro, das sind gut ein Prozent der gesamten Wertschöpfung im Land. Sein Anteil hat im Zeitablauf leicht abgenommen, liegt aber immer noch etwas höher als im Bundesdurchschnitt (0,6 Prozent). Von den 14.100 landwirtschaftlichen Betrieben mit 34.100 Arbeitskräften werden fast eine Million Hektar Landfläche bewirtschaftet. Außerdem gibt es in Schleswig-Holstein 1.200 Haupt- und Nebenerwerbsfischer.

Außenhandel

Der schleswig-holsteinische Außenhandel leistet einen wichtigen Beitrag für die gesamtwirtschaftliche Leistung des Landes. Im Jahr 2015 sind aus Schleswig-Holstein Waren im Wert von 19,7 Milliarden Euro ins Ausland ausgeführt worden, das sind 0,4 Prozent mehr als im Vorjahr.

Die wichtigsten Handelspartner sind die Mitglieder der Europäischen Union, an erster Stelle Dänemark, außerdem die Vereinigten Staaten, China und Israel.

Erwerbstätigkeit und Arbeitslosigkeit

Im Jahr 2016 waren im Durchschnitt 1,4 Millionen Menschen in Schleswig-Holstein erwerbstätig. Allein 2016 sind rund 19.000 zusätzliche Arbeitsplätze entstanden.

Auch die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten steigt seit mehreren Jahren stetig an. Diese positiven Entwicklungen setzten sich auch 2016 fort.

Die Zahl der Arbeitslosen in Schleswig-Holstein ist in den letzten Jahren kontinuierlich gesunken. Die Arbeitslosenquote lag im Jahr 2016 durchschnittlich bei 6,3 Prozent.

Erfreulich ist, dass der Beschäftigungsanstieg der letzten Jahre auch bei "Problemgruppen" ankommt. So hat beispielsweise die Jugendarbeitslosigkeit seit 2005 deutlich abgenommen und auch die Langzeitarbeitslosigkeit und die Zahlen der geringfügig Beschäftigten sind rückläufig.