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Typisch Schleswig-Holstein -
Die traditionelle Küche

Staatskanzlei

Typisch Schleswig-Holstein -
Die traditionelle Küche

Der Schleswig-Holsteiner gilt als tatkräftiger, bodenständiger und mitunter etwas eigenwilliger Mensch. Gleiches sagt man auch über seine traditionellen Essgewohnheiten. Denn so einzigartig wie das Land zwischen den Meeren, so außergewöhnlich sind auch die klassischen Rezepte der Norddeutschen. Ob Schwarzsauer, Meelbüdel oder Labskaus, für manch Auswärtigen klingt das eher nach Fremdwort als nach regional verankertem Gaumenschmaus.

Schwere körperliche Arbeit stand für viele Schleswig-Holsteiner von je her auf der Tagesordnung. Ob auf See oder auf dem Feld, um bei Kräften zu bleiben brauchten sie allem eines: eine gute und gehaltvolle Ernährung. Die traditionelle Küche in Schleswig-Holstein ist daher robust und deftig. Und sie zeichnet sich durch eine geschmackliche Besonderheit aus: Der Norddeutsche nennt sie "Brooken Sööt" (Gebrochene Süße).

Söötsuur

Bekannt und beliebt ist vor allem die Geschmackskombination "söötsuur" (süßsauer). Gerichte wie die süßsaure Gänsekeule, das Holsteiner Sauerfleisch oder das süßlich angemachte Rübenmus erhalten ihren typischen Geschmack bereits durch die Art der Zubereitung.

Süßes und Deftiges

Bei vielen anderen Gerichten entsteht die "Brooken Sööt" erst durch eine norddeutsche Eigenart: Die Kombination von würzigen Fleischgerichten mit süßen Beilagen. Das spätsommerliche "Birnen, Bohnen und Speck" vereint süße Kochbirnen mit einer deftigen Speckbrühe. Und wer den traditionellen Meelbüdel bestellt, den erwarten zu der süßlichen Mehlspeise nicht nur Früchte sondern auch würzige Kochwurst und gehaltvolle Schweinebacke.

Kieler Sprotten
© M. Staudt / grafikfoto.de Bundesweit ist der Räucherfisch als Spezialität der Landeshauptstadt bekannt. Doch eigentlich stammt er aus Eckernförde
Holsteiner Katenschinken
© M. Staudt / grafikfoto.de Schon der dänische König Christian IV wusste: Was aus dem Holsteiner Land kommt, das kann nur gut sein
Matjes mit Zwiebeln und Bratkartoffeln
© Dieter Kreikemeier / pixelio.de Der Schleswig-Holsteiner isst seinen Matjes am liebsten mit Pellkartoffeln, Zwiebeln, Bohnen und Speckstippe. Besonders beliebt ist aber auch Matjes nach Hausfrauenart mit einem Dressing aus Sauerrahm, Äpfeln, Dill und Zwiebeln
Grünkohl
© Maren Beßler / pixelio.de Das Grünkohlessen ist in Norddeutschland ein alter Brauch und ebenso wenig von der Küste wegzudenken wie das Krabbenpulen in Husum. Mit dem ersten Herbstfrost beginnt in Schleswig-Holstein traditionell die Grünkohlzeit
Labskaus
© knipser5 / pixelio.de Wer auf den großen Segelschiffen Anfang des 18. Jahrhunderts anheuerte, der wusste eines ganz sicher: Eine Seefahrt war kein Vergnügen und das Leben auf See vor allem entbehrungsreich

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Förtchen

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Großer Hans

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Grünkohl

Ohne süße Kartoffeln und eine extra Portion Zucker einfach undenkbar. mehr lesen

Holsteiner Katenschinken

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Kieler Sprotte

Die norddeutsche Spezialität stammt eigentlich aus Eckernförde. mehr lesen

Labskaus

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Mädchenröte

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Matjes

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Meelbüdel

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Möwenschiss

Unser Möwenschiss macht nicht dreckig, sondern Lust auf Meer. mehr lesen

Pharisäer

Das Nationalgetränk der Friesen entstand der Erzählung nach auf Nordstrand. mehr lesen

Rote Grütze

Der fruchtig-frische Nachtisch versüßt jeden Sommertag. mehr lesen

Rübenmus

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Schnüüsch

Das Angelner Traditionsgericht ist nicht nur bei uns äußerst beliebt. mehr lesen

Schwarzsauer

Die Blutsuppe wurde traditionell am Schlachttag zubereitet. mehr lesen