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Schleswig-Holstein -
Tierwelt

Staatskanzlei

Schleswig-Holstein -
Tierwelt

In Schleswig-Holstein wird auf eine gesunde Umwelt und eine vielfältige Natur geachtet. Nicht nur zum Vorteil der Menschen, die zahlreichen Naturschutzgebiete, der Nationalpark und somit auch die Tierwelt profitieren davon. Einige Tiere prägen das Bild des Landes besonders.

Die einen, weil sie tatsächlich häufiger in Gemeinde- und Kreiswappen zu sehen sind. Die anderen, weil sie so schutzbedürftig und faszinierend sind, dass diese Tiere erwähnt werden sollten. Und wieder andere, weil sie in großer Zahl vertreten sind und man sie nicht übersehen oder gar unterschätzen sollte.

Alpenstrandläufer
© M. Staudt / grafikfoto.de In großen Scharen tanken die Alpenstrandläufer bei ihrem Zwischenstopp im Wattenmeer auf: Dann gibt es Schnecken, Krebse und Würmer. Die Alpenstrandläufer pendeln zwischen ihrem Brutplatz, der Tundra, und der Atlantikküste als Überwinterungsgebiet. Der häufigste Zugvogel des Wattenmeers besucht uns im Frühling und Herbst: Über eine Million Exemplare rasten in dieser Zeit an der Nordseeküste
Eine Fledermaus im Flug
© www.filorosso.eu - Manfred Gerber / pixelio.de In Sommernächten flitzen die wendigen "Kobolde der Nacht" lautlos über unsere Köpfe hinweg. Von den 23 Arten, die in Deutschland leben, sind 15 in Schleswig-Holstein heimisch - sie wohnen zum Beispiel in den Pfeilern der Levensauer Hochbrücke bei Kiel oder in Deutschlands Fledermausmetropole Bad Segeberg
Austernfischer
© Uwe Kunze / pixelio.de Einheimische nennen ihn liebevoll den Halligstorch. Die Rede ist von einem Vogel, der zum Wattenmeer gehört, wie Wind und Wellen: der Austernfischer
Eichhörnchen mit einem angebissenen Tannenzapfen
© Thomas Eisenkrätzer / grafikfoto.de Das Eichhörnchen ist im Wappen einiger Gemeinden im Kreis Rendsburg-Eckernförde zu entdecken. Kopf und Rumpf sind circa 25 Zentimeter lang. Der buschige Schwanz ist mit einer Länge von 20 Zentimetern fast so lang wie der restliche Körper des Nagers. Er dient dem Eichhörnchen beim Klettern als Balancierhilfe und beim Sprung als Steuer
Eisvogel
© T. Rasel / grafikfoto.de Der Eisvogel wird wegen seiner Schönheit und Farbenpracht gern als "fliegender Edelstein" bezeichnet. Er gilt als ein Aushängeschild für frei fließende Flüsse, lebendige Bäche und schöne Auen. In ganz Deutschland gibt es schätzungsweise 5.600 bis 8.000 Brutpaare, der Brutbestand in Schleswig-Holstein wird auf rund 200 Paare geschätzt.
Koniks
© M. Staudt / grafikfoto.de Sie wurden als Wild gejagt und als Ackergäuler eingesetzt, bis sie schließlich fast ausstarbe: Die Koniks. In Schleswig-Holstein erhielten die robusten Pferde einen neuen Job: Als Landschaftspfleger in Naturschutzgebieten.
Schwarzstorch
© Foto-Fin / pixelio.de Der Schwarzstorch als seltener Verwandter des Weißstorchs war im frühen 20. Jahrhundert zwischen Nord- und Ostsee schon ausgestorben. Erst seit 1974 brüten wieder Paare im Land zwischen den Meeren. Dabei legen sie Entfernungen von bis zu 16 Kilometern von ihren Neststandorten zurück.
Schweinswal
© M. Staudt / grafikfoto.de Wenn Menschen an Ost- und Nordsee glauben, sie hätten einen Delfin im Wasser gesehen, handelt es sich tatsächlich um einen Wal - den Schweinswal. Früher wurde er wegen seiner dunkel- bis graubraunen Rückenfarbe auch "Braunfisch" genannt. Nur mit viel Glück lässt sich der Schweinswal entdecken, denn die Tiere sind sehr scheu und wendig.
Seeadler
© M. Ruff / grafikfoto.de Der Seeadler ist der größte Greifvogel Europas. Die majestätischen Tiere brüten und jagen in der Nähe von Flüssen, Seen und Meeresküsten. Kein Wunder also, dass sich die unter Schutz stehenden Tiere in Schleswig-Holstein heimisch fühlen.
Robben auf Helgoland
© M. Staudt / grafikfoto.de Das Raubtier mit den Kulleraugen ist ein ausgezeichneter Schwimmer und kann ohne Probleme bis zu 30 Minuten abtauchen. Wer die Seehunde in Aktion unter Wasser sehen möchte, sollte die Seehundstation Friedrichskoog besuchen.

Weitere Informationen

Nationalpark Wattenmeer

Weltnaturerbe Wattenmeer