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Kreis Pinneberg

Staatskanzlei

Kreis Pinneberg

Pinneberg ist Schleswig-Holsteins Kreis der Superlative. Wir sagen Ihnen, warum

Pinneberg ist ein Kreis der Superlative: Er ist der kleinste, aber gleichzeitig der bevölkerungsreichste Kreis Schleswig-Holsteins. Zu ihm gehört seit 1931 Deutschlands einzige Hochseeinsel Helgoland. Und Pinneberg gilt als größtes zusammenhängendes Baumschulgebiet der Welt. Obwohl die Region eher zu den waldarmen Gebieten Schleswig-Holsteins gehört, wird Pinneberg daher häufig als "Wiege des Waldes" bezeichnet. Eine Tanne mit goldenen Wurzeln im Wappen des Kreises zeigt, wie wichtig die Baumschulen für die Region sind. Um Bäume geht es auch im ökologischen und biologischen Naturlehrpark Arboretum in Ellerhoop. Freunde der Schifffahrt kennen Wedel. Dort liegt die weltberühmte Schiffsbegrüßungsanlage "Willkomm Höft". Am Elbufer werden seit 1952 täglich von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang Schiffe aus aller Welt mit der Hymne ihres Landes gegrüßt.

Arboretum Ellerhoop-Thiensen

Schulauer Fährhaus mit Schiffsbegrüßungsanlage "Willkomm Höft" Das Schulauer Fährhaus (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Gaststätte Schulauer Fährhaus © Reinhard Warnecke

Der Kreis

1867 wurde der Kreis Pinneberg als einer von 20 Kreisen in der preußischen Provinz Schleswig-Holstein gegründet. Durch seine Lage nahe der beiden damaligen Großstädte Hamburg und Altona wuchsen die südlichen Gemeinden des Kreises schnell. Das Kreisgebiet schrumpfte dagegen im Laufe der Zeit. Die Kreisverwaltung hat ihren Sitz in Elmshorn.

Pinneberg blüht

Heute ist der Kreis nicht nur für seine Baumschulen und für zwei große Rosenlieferanten bekannt. Auch die Wirtschaft blüht hier in der Nachbarschaft zur Metropole Hamburg. Vor allem in Quickborn, Elmshorn und Wedel haben sich große Firmen aus der Lebensmittelindustrie, Energieerzeugung, aus der Petrochemie, dem Bankenwesen und der Life Science angesiedelt. Auch ein deutschlandweit bekannter Müsli-Hersteller stellt in Pinneberg seine Flocken her. Die Wirtschaft arbeitet eng mit der privaten Fachhochschule Wedel zusammen. Dort studieren rund 1.000 Studenten und Studentinnen Informatik, Wirtschaftsingenieurwesen und Betriebswirtschaftslehre, an der ebenfalls privaten Nordakademie in Elmshorn dagegen Wirtschaftswissenschaften und Betriebswirtschaft.

Fachhochschule Wedel

Nordakademie Elmshorn

Blick auf ein stattliches Reetdachhaus.
© M.Ruff / grafikfoto.de In der Haseldorfer Marsch im Kreis Pinneberg liegt der Deichhof Haseldorf aus dem Jahre 1606. Heute befindet sich in den ehemaligen Wohnräumen ein Café.
Ein Fährmann transportiert sechs Personen in einem kleinen Boot über die Krückau.
© M.Ruff / grafikfoto.de Die kleinste Fähre Deutschlands für Personen und Fahrräder führt seit dem 1.Mai 1993 handbetrieben über die Krückau. Mehr als 7.200 Personen jährlich nutzen bei einer Wanderung oder einer Radtour durch die schöne Marsch die Gelegenheit, die "Bundeswasserstraße" zwischen Seester und Neuendorf auf diese traditionelle Weise zu überqueren.
Blick auf das Schlossgefängnis am Rantzauer See
© M.Ruff / grafikfoto.de Auf dem Rantzauer See bei Barmstedt im Kreis Pinneberg gibt es eine Schlossinsel, die heute jedoch nur noch die Reste einer mittelalterlichen Befestigungsanlage und ein bescheidenes Herrenhaus beherbergt. Das "Schlossgefängnis" aus dem Jahre 1836 wurde einst als tatsächliches Gefängnis genutzt, heute ist es für Besucher geöffnet.

Von Appen und Helgoland

Helgoland mit "Langer Anna" Helgoland (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Helgoland mit freistehender Felsnadel "Lange Anna" © W. Diederich / grafikfoto.de

Die Pinneberger helfen gern. Das zeigt sich auch an der Freiwilligen Feuerwehr Appen. 1990 organisierte sie mit ehrenamtlichen Musikern aus der Gemeinde ein Konzert. Die Einnahmen spendeten sie in voller Höhe an krebskranke Kinder. Inzwischen ist aus "Appen musiziert" die größte ehrenamtliche Benefizveranstaltung Deutschlands geworden.

Appen musiziert

"Big Bang"

Mehr Informationen

hier Kreis Pinneberg

hier Metropolregion Hamburg

Und dann ist da noch Helgoland. Die 1,7 Quadratkilometer große Hochseeinsel ist anerkanntes Seebad. Dabei hätte Pinneberg beinahe auf seine einzige Insel verzichten müssen. Denn die Briten versuchten 1947 die Insel zu zerstören, um zu verhindern, dass die Deutschen Helgoland jemals wieder in einem Krieg gegen das Inselreich aufrüsten könnten. Sie bereiteten den "Big Bang", die größte nicht nukleare Sprengung der Geschichte vor. Doch Helgoland hielt den 7.000 Tonnen Sprengstoff stand. 1952 konnte die Bevölkerung, die zum Ende des Zweiten Weltkrieges evakuiert worden war, auf die Insel zurückkehren.

mehr zur Geschichte Helgolands