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Internationale Kulturprojekte

Staatskanzlei

Internationale Kulturprojekte

Das Land Schleswig-Holstein unterhält und pflegt mit seinen Nachbarn im Ostseeraum Regionalpartnerschaften. Kulturelle Projekte, die mit diesen Partnern verfolgt werden und im besonderen Landesinteresse liegen, können gefördert werden.

Wer/Was kann gefördert werden?

Das Land Schleswig-Holstein unterhält und pflegt mit seinen Nachbarn im Ostseeraum zum Teil seit 1994 Regionalpartnerschaften. Dazu zählen Partnerschaften mit der polnischen Wojewodschaft Pommern/Pomorskie, dem Bezirk Kaliningrad in der Russischen Föderation, der finnischen Region Ostrobothnia sowie der Region Eastern Norway County Network (ENCN) in Norwegen.
Kulturelle Maßnahmen, die mit diesen Partnern verfolgt werden und im besonderen Landesinteresse liegen, können gefördert werden.
Kulturelle Projekte von landesweiter Bedeutung mit Partnern in den Baltischen Ländern Estland, Lettland und Litauen sind ebenfalls antragsberechtigt.
Mit der Region Syddanmark und der Grenzregion Sønderjylland-Schleswig finden im Kontext der Zusammenarbeit des Landes mit Dänemark viele Aktivitäten statt. Dazu zählen auch die gemeinsam finanzierten Projekte im Rahmen der deutsch-dänischen „Kulturvereinbarung Sønderjylland-Schleswig 2017-2020“. Auf dieser Grundlage können kulturelle Vorhaben insbesondere der hiesigen Landesverbände der Kunst und Kultur unterstützt werden.
Zu den Projektformaten zählen Veranstaltungen, Festivals, Konzerte, Ausstellungen, Symposien, Workshops, Netzwerke.
Mit der Förderung sollen u.a. folgende Ziele erreicht werden:

  • Profilierung des Landes und der Kulturschaffenden als engagierte Partner in der kulturellen Zusammenarbeit im Ostseeraum,
  • Stärkung des Landes als anerkannter Standort für Festivals mit internationalem und skandinavischem Charakter,
  • Anregung der Mobilität von Künstlerinnen und Künstlern zur Stärkung der internationalen Vernetzung,
  • Förderung des internationalen Dialogs von Künstlerinnen und Künstlern im internationalen Kontext.

Antragsberechtigt sind natürliche und als gemeinnützig anerkannte juristische Personen des öffentlichen und privaten Rechts; Vereine, Verbände, Institutionen, Privatpersonen.

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein?

Die Allgemeinen Nebenbestimmungen für Zuwendungen zur Projektförderung müssen erfüllt sein.

Wie muss die Bewerbung/der Antrag gestellt werden?

Die Antragstellerin / Der Antragsteller stellt einen Antrag auf Förderung der Maßnahme (Bezeichnung des Projektes) in Höhe (Fehlbedarf, Betrag in Euro). Dem Schreiben ist das ausgefüllte Antragsformular beizufügen.
Ein detaillierter Kostenplan (Welche Kosten entstehen wofür?) und ein aussagekräftiger Finanzierungsplan (z. B. Eigenanteil, öffentliche und private Zuschüsse, Sponsoren etc.) sind in dem Formular darzustellen.

Wann endet die Antrags-/Bewerbungsfrist?

Anträge können ganzjährig rechtzeitig vor Maßnahmenbeginn (etwa zwei Monate) gestellt werden.

Wo muss der Antrag/die Bewerbung gestellt werden?

An das
Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Schleswig-Holstein
Kulturabteilung
Frau Irena Scheicher
Referat III 41
Postfach 71 24
24171 Kiel
oder per E-Mail: irena.scheicher@bimi.landsh.de

Telefonische Auskünfte erhalten Sie unter: 0431 988-5881

Welche Fristen sind zu beachten?

Mit der Bewilligung werden Termine für den Mittelabruf abgefragt. Das Formular ist entsprechend auszufüllen und rechtzeitig einzureichen. Darüber hinaus wird eine Frist zur Vorlage des Verwendungsnachweises der geförderten Maßnahme festgelegt; diese ist zu beachten.

Wer trifft die Auswahl?

Die Antragsprüfung und -entscheidung erfolgt im Fachreferat für „Kulturelle Bildung“. Sie wird der Antragstellerin/dem Antragsteller postalisch mitgeteilt.