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Schule trifft Kultur – Kultur trifft Schule

Staatskanzlei

Schule trifft Kultur – Kultur trifft Schule

Das Programm „Schule trifft Kultur – Kultur trifft Schule“ wurde 2015 ins Leben gerufen. Ziel ist es, kulturelle Bildung als gleichberechtigten Teil von allgemeiner Bildung im Bewusstsein von Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften und Eltern zu verankern.

Kulturelle Bildung ist nicht als zusätzliches Unterrichtsfach zu betrachten, sondern als ein für alle Fächer gültiges Prinzip, das übergreifend und fächerverbindend oder auch durch unterrichtsbegleitende und unterrichtsergänzende Projekte wirksam werden kann und soll.
Das Programm „Schule trifft Kultur – Kultur trifft Schule“ verfolgt die Absicht, Schulen und Lehrkräfte dabei in allen Phasen zu unterstützen und zu entlasten.
In den vergangenen Jahren wurden vor allem Kulturvermittlerinnen und Kulturvermittler qualifiziert, Projekte gefördert und im Rahmen einer wissenschaftlichen Begleitung Grundlagen für eine nachhaltige Nutzung dieser Erfahrungen gelegt.

Für die Kulturvermittlerinnen und Kulturvermittler – derzeit 42 Kulturschaffende und 22 Lehrkräfte in allen Regionen des Landes – lautet der Hauptauftrag, Schulen und Institutionen bei der Planung von Aktivitäten der kulturellen Bildung kostenlos zu beraten. Projektideen sollen gemeinsam entwickelt und angeregt werden.

Beispiele:

  • "BABEL" - Berufliche Schule des Kreises Nordfriesland, Husum

    Im Rahmen dieser Tätigkeit vermitteln sie auch Kontakte zu möglichen Partnerinstitutionen und weiteren Kulturschaffenden aller Sparten für konkrete Projekte.

  • "Fluchtfetzen" - Gymnasium Bad Segeberg und Berufsbildungszentrum (DaZ-Klasse), Bad Segeberg

    Neben der Projektentwicklung und -vermittlung in den verschiedenen Regionen in Schleswig-Holstein führen die Künstlerinnen und Künstler auch eigene Projekte in Schulen durch.

  • "Romeo und Julia" - Theodor-Storm-Schule, Husum

    Vielerorts sind bereits neue Netzwerke entstanden, zum Beispiel Partnerschaften mit Kulturbüros in vielen Kreisen des Landes, mit Schulträgern, mit Kulturknotenpunkten, Stiftungen und Volkshochschulen.

  • "Tiere zu Besuch" - Grundschule Hemdingen

Den Zugang zum Projekt „Schule trifft Kultur – Kultur trifft Schule“ bietet die Web-Site www.kulturvermittler-sh.de.
Dort finden sich vielfältige Informationen zu bereits erfolgreich durchgeführten Projekten, die einen guten Überblick über Inhalte, Rahmenbedingungen und Ansprechpartner geben und mit entsprechenden Suchkriterien sortiert werden können.
Die Kulturvermittler/innen des Landes sind mit persönlichen Informationen und Kontaktdaten verzeichnet.
Alle Schulen, die in den letzten drei Jahren in besonderer Weise Aktivitäten im Bereich kulturelle Bildung durchgeführt haben, sind aufgeführt und können zu den jeweiligen Programmen Auskunft geben.
Eine Übersichtskarte hilft in allen Kategorien bei der Suche.
Alle vorhandenen Kategorien werden fortwährend ergänzt. Weitere Themen sind in Planung.

Die Verlängerung und Ausweitung des Programms steht bevor. In Zusammenarbeit mit dem IQSH sind Unterrichtsmodule, Fortbildungen und Schulentwicklungsmodule in Planung.
Die Stiftung Mercator unterstützt mit ihrem Projekt „Kreativpotenziale“ bisher in sieben Bundesländern Programme, die Schulen mit Hilfe von kultureller Bildung weiterentwickeln und künstlerische Interventionen ermöglichen. Eine Ausweitung auf weitere (alle) Bundesländer ist geplant.
Das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur hat ebenso wie die Stiftung Mercator die Absicht erklärt, das gemeinsame Projekt ab 2018 fortzusetzen. Einzelheiten werden voraussichtlich im Laufe dieses Jahres festgeschrieben.

Für Fragen zum laufenden Programm wenden Sie sich bitte an:
Manfred Lauck, E-Mail: manfred.lauck@bimi.landsh.de
Gert Haack, E-Mail: gert.haack@bimi.landsh.de
Klaus Müller, E-Mail: klaus.mueller@bimi.landsh.de

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