Landesportal Schleswig-Holstein

Diese Webseite verwendet Cookies und das Webanalyse-Tool Piwik. Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich hiermit einverstanden. Eine Widerspruchsmöglichkeit gibt es hier.

Organisation des Küstenschutzes in Schleswig-Holstein

Staatskanzlei

Organisation des Küstenschutzes in Schleswig-Holstein

Oberste Küstenschutzbehörde ist das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Ländliche Räume. Als solche legt es die zur Erfüllung der gesetzlichen Anforderungen von den Deichen in der ersten und zweiten Deichlinie einzuhaltenden Sollabmessungen fest. Sie ist zudem zuständig für die Planfeststellungen und die Plangenehmigungen für das Errichten, Beseitigen, Verstärken oder wesentliche Ändern von Landesschutzdeichen und Regionaldeichen in der Trägerschaft des Landes, Sicherungsdämmen und Sperrwerken.

Zum 01.01.2008 wurde der Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz (LKN) als obere Landesbehörde gegründet. Der LKN ist als untere Küstenschutzbehörde für die Überwachung des ordnungsgemäßen Zustandes der Küstenschutzanlagen und die Durchführung gewässerkundlicher Messungen sowohl in den Küstengewässern als auch im Binnenbereich verantwortlich. Der LKN ist für die Planfeststellung bzw. Plangenehmigung von Anlagen im Küstenbereich zuständig, soweit nicht die Zuständigkeit der obersten Küstenschutzbehörde gegeben ist. In den Verfahren der obersten Küstenschutzbehörden führt der LKN die Anhörungsverfahren durch. Vom LKN werden die dem Land obliegenden Bau- und Unterhaltungsaufgaben an den Landesschutzdeichen, den Regionaldeichen sowie den in diesen Deichen vorhandenen Bauwerken wahrgenommen. Bei Förderungen des Landes im Bereich des Küstenschutzes sowie in den Häfen nimmt es schließlich die baufachlichen Aufgaben der Prüfung der Wirtschaftlichkeit und Zweckmäßigkeit der beantragten Vorhaben wahr.

Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz (LKN)