Landesportal Schleswig-Holstein

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Wie sind wir organisiert?

Staatskanzlei

1. Die Kommission

Die Kommission besteht aus den Ministerinnen oder Ministern für Inneres, Justiz, Bildung und Soziales des Landes Schleswig-Holstein. Die Kommission vertritt den Landespräventionsrat (LPR).

Die Kommission tagt grundsätzlich einmal im Jahr. Sie nimmt den Tätigkeitsbericht der Geschäftsführung entgegen und beschließt die Schwerpunktplanung für das Kalenderjahr. Die Kommission kann darüber hinaus konkrete Arbeitsgruppenthemen beschließen.

2. Die Geschäftsführung

Die Geschäftsführung führt die laufenden Geschäfte des LPR. Sie unterbreitet der Kommission Vorschläge für zukünftige Tätigkeitsschwerpunkte des LPR, stellt die Arbeitsgruppen des Rates zusammen und koordiniert deren Sitzungen. Die Geschäftsführung kann in geeigneten Fällen eigenständig Themen aufgreifen und hierzu Arbeitsgruppen einrichten.

3. Arbeitsgruppen

Als Mitglieder der Arbeitsgruppen werden jeweils Fachleute zu dem von der Arbeitsgruppe zu behandelnden Thema durch die Geschäftsführung eingeladen. Jede Arbeitsgruppe bestimmt aus ihrer Mitte eine Vorsitzende oder einen Vorsitzenden, die oder der die Aufgabe hat, die Sitzungen der jeweiligen Arbeitsgruppe vorzubereiten, zu leiten sowie in Zusammenarbeit mit der Geschäftsführung die Arbeitsergebnisse zu dokumentieren. Die Arbeitsgruppen sind weisungsunabhängig und erarbeiten innerhalb ihrer Aufgabenstellung unabhängig Analysen, Stellungnahmen, Berichte und Handlungsempfehlungen.

Die Arbeitsgruppen erarbeiten weitestgehend autonom die Konzepte zu dem ihnen vorgegebenen Thema.

Die Auswahl der durch die Arbeitsgruppen zu behandelnden Themen erfolgt in aller Regel durch die Geschäftsführung. Grundlagen für die Entwicklung der Themenstellungen sind im Wesentlichen die Analyse der Kriminalitätsentwicklung, die Beobachtung gesellschafts- und kriminalpolitischer Entwicklungen sowie die Auswertung von Fachliteratur. Vereinzelt werden auch Themenvorschläge von der Kommission oder von den Kooperationspartnern an die Geschäftsführung herangetragen.

In den Arbeitsgruppen des LPR, die in Abhängigkeit von dem zu behandelnden Thema bis zu 20 ehrenamtlich tätige Expertinnen und Experten aus den verschiedensten gesellschaftlichen Bereichen und Institutionen umfassen können, werden kriminalpräventive Konzepte erarbeitet, die sich mit ihren Empfehlungen an die Ressorts der Landesregierung richten sowie Rahmen-Konzepte für die kommunale Ebene, um analytische Doppelarbeit in den kommunalen kriminalpräventiven Räten in Schleswig-Holstein zu vermeiden.

Vertreten sind in den Arbeitsgruppen unter anderem der Kinderschutzbund, die Aktion Kinder- und Jugendschutz, der Landesseniorenrat, Gewerkschaften, Medien und Wirtschaft ebenso wie Lehrer, Suchtberater, Sozialarbeiter, Opferhilfeorganisationen, Polizei und Justiz. Diese interdisziplinäre Zusammensetzung garantiert eine fundierte Bestandserhebung und Schwachstellenanalyse. Sie ist darüber hinaus im Sinne von Vernetzung eine entscheidende Grundlage für das Bündeln von Ressourcen und das Ausschöpfen von Synergieeffekten.

Eigene Projekte führt der LPR nicht durch. Die Planung und Durchführung konkreter Präventionsprojekte liegt in der Verantwortung der originär zuständigen staatlichen und nichtstaatlichen Stellen sowie dort, wo Kriminalität entsteht, namentlich bei den Städten und Gemeinden.

Beim LPR gibt beziehungsweise gab es u.a. zu folgenden Themenbereichen Arbeitsgruppen: 

  • Integration von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund
  • Prävention von Kinderdelinquenz
  • Kriminalprävention für Senioren / Sicherheitsberater für Senioren
  • Kriminalpräventiver Unterricht an Grundschulen
  • Kriminalpräventiver Unterricht an Haupt- und Realschulen
  • Kommunale Prävention gegen Rechts
  • Kriminalpräventiver Unterricht gegen Rechts
  • Schulabsentismus
  • Prävention für Kinder im Vorschulalter
  • Prävention für Mädchen und Jungen mit Behinderung
  • Stalking
  • Kooperation Schule, Kinder- und Jugendhilfe
  • Drogenkriminalität (Wiedereingliederung von Ex-Usern)
  • Gewalt gegen ältere Menschen
  • Gewalt gegen Menschen mit Behinderungen
  • Gewalt in engen persönlichen Beziehungen
  • strukturelle Gewalt- und Suchtprävention im kommunalen Raum
  • Prostitution und Frauenhandel
  • Sexuelle Selbstbestimmung
  • Opferhilfe/Opferschutz
  • Straffälligenhilfe
  • Ladendiebstahl
  • Fahrraddiebstahl
  • Städtebau
  • Graffiti