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Verkauf der Bank bis 2018

Staatskanzlei

Verkauf der Bank bis 2018

Datum 25.08.2016

Die Privatisierung der HSH Nordbank soll bis zum 28.2.2018 erfolgen.

Der Beschluss der EU-Kommission vom 2.5.2016 beinhaltet, dass die HSH Nordbank „in einem offenen, transparenten und diskriminierungsfreien Ausschreibungsverfahren“ privatisiert wird. Das bedeutet große Herausforderungen für die Länder und für die Bank. Schleswig-Holstein und Hamburg haben die HSH Nordbank entlastet, indem sie notleidende Portfolien und Garantiegebühren übernommen haben.
Die operative Bank wird nun so restrukturiert, damit ein erfolgreicher Verkaufsprozess erleichtert wird. Auch dafür gibt es strenge Auflagen, denn die EU-Kommission wird das neue Unternehmen, das aus dem Verkaufsprozess hervorgeht, in einer nachfolgenden Entscheidung beurteilen. Bis zum 28. Februar 2018 muss der Verkauf der Bank in die Wege geleitet sein.
Sollte der Verkaufsprozess scheitern, muss die HSH-Nordbank ihr Neugeschäft einstellen und ihre Vermögenswerte in einer Weise verwalten, die ihrer Abwicklung dient.
Mit der Verkaufsauflage der Europäischen Kommission wird ein Schlussstrich unter die Landesbeteiligung an der HSH Nordbank gezogen. Die hsh portfoliomanagement AöR wird auch über den Verkaufszeitpunkt hinaus weiter bestehen, um das Schiffsportfolio vermögensschonend abzubauen.