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Schleswig-Holstein SCHOCKT

Staatskanzlei

Schleswig-Holstein SCHOCKT

Der ASB kämpft gegen den plötzlichen Herztod in Schleswig-Holstein. Die passende App des Projektes ist der Ersthelfer für die Hosentasche.

Homepage des Projektes Schleswig-Holstein SCHOCKTInternetseite des Projektes Schleswig-Holstein SCHOCKT © ASB

Februar 2016 - In ganz Deutschland sterben am plötzlichen Herztod in jedem Jahr etwa 100.000 Menschen. 3.200 von ihnen allein in Schleswig-Holstein. Diese Zahl zu reduzieren hat sich ein Projekt des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) zum Ziel gemacht. „Schleswig-Holstein SCHOCKT“ heißt die Initiative.

Das „Herzstück“ des Projektes ist eine mobile Anwendung für Smartphones. Die kostenfreie App unterstützt beim Notruf, hilft einen Defibrillator in der Nähe zu finden und leitet den Ersthelfer durch die wichtigsten Schritte der Nothilfemaßnahmen. Schirmherrin für „Schleswig-Holstein SCHOCKT“ ist Sozialministerin Kristin Alheit. Bei einem Herz-Kreislaufstillstand kommt es auf jede Minute an. Umso früher die Erste-Hilfe-Maßnahmen beginnen, umso größer sind die Erfolgsaussichten. Rechtzeitige Hilfe kann Patientinnen und Patienten nicht nur vor dem plötzlichen Herztod sondern auch vor schweren Gesundheitsschäden und Behinderungen aufgrund zu langer Unterversorgung des Gehirns mit Sauerstoff bewahren.

Wie kann die App bei der Ersten Hilfe helfen?

Screenshots der Schleswig-Holstein Schockt App Screenshots der App des Projektes Schleswig-Holstein SCHOCKT (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Helfer für die Hosentasche - die App des Projektes. © ASB

Standortanzeige beim Notruf: Die sehr übersichtlich und anwenderfreundlich gestaltete App funktioniert über GPS-Ortung. Dabei wird automatisch beim Absetzen des Notrufes der Standort ermittelt und angezeigt. So entfällt das Suchen nach Straße und Hausnummer. Sehr hilfreich, beispielsweise wenn Ersthilfe in einer fremden Stadt geleistet wird oder wenn man mit dem Auto unterwegs ist.

Defibrillator finden: Automatische Externe Defibrillatoren (AED) sind an vielen öffentlichen Orten in Schleswig-Holstein platziert. Gekennzeichnet sind die Standorte durch viereckige grüne Schilder, auf denen sich ein weißes Herz mit einem Blitz darin befindet. Zu finden sind die AEDs oftmals an Bahnhöfen, in Kaufhäusern oder öffentlichen Gebäuden. Damit der Nutzer diese auch im Ernstfall schnell findet, unterstützt ihn die App mit einer Kartenansicht. Dort ist der eigene Standort markiert sowie Ort und Entfernung zum nächste AED. Die Geräte sind so einfach konzipiert, dass sie problemlos von Laien bedient werden können.

Erste-Hilfe-Maßnahmen: In der Stresssituation eines Notfalls ist das Wissen aus dem Erste-Hilfe-Kurs schnell vergessen. Zweimal Atemspende oder dreimal? Wie ging nochmal die stabile Seitenlage? Für mehr Sicherheit beim Ersthelfer sorgt das bebilderte Tutorial der App. Dem Nutzer wird eine Frage gestellt, beispielsweise „Ist die Person ansprechbar?“. Vorgegebene Antwortmöglichkeiten führen ihn dann weiter zum nächsten Schritt der Sofortmaßnahmen.

Die App ist kostenfrei und in den bekannten Download-Portalen unter dem Stichwort „Schleswig-Holstein Schockt“ herunterzuladen. Zudem sind alle Informationen auch auf der Internetseite www.sh-schockt.de des ASB zu finden.