Landesportal Schleswig-Holstein

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Kammern & Verbände

Staatskanzlei

Kammern & Verbände

Eine Kammer oder berufsständische Körperschaft ist öffentlich-rechtlich organisiert und nimmt die Aufgaben der berufsständischen Selbstverwaltung wahr.

Jede/r (Zahn-)Arzt/Ärztin, Apotheker oder Psychotherapeut/in ist Pflichtmitglied der jeweils zuständigen Kammer des Bundeslandes, in dem er/sie seine/ihre Tätigkeit ausübt beziehungsweise seinen/ihren Wohnsitz hat.


In Schleswig-Holstein gibt es folgende Kammern:

Ärztekammer Schleswig-Holstein

Pflegeberufekammer Schleswig-Holstein

Apothekerkammer Schleswig-Holstein

Psychotherapeutenkammer Schleswig-Holstein

Zahnärztekammer Schleswig-Holstein

Handwerkskammer Flensburg

Handwerkskammer Lübeck

Industrie- und Handelskammer (IHK) Schleswig-Holstein 

Die KVSH ist für die Sicherstellung der flächendeckenden ambulanten Versorgung zuständig.

Kassenärztliche Vereinigung Schleswig-Holstein

Ein Berufsverband ist eine privatrechtliche Körperschaft, deren Ziel es ist, die Belange eines bestimmten Berufsstandes zu fördern. Der Berufsverband ist eine Form des Interessenverbandes.

Berufsverbände bündeln demnach die Interessen möglichst vieler Angehöriger eines bestimmten Berufs, um einen möglichst großen Einfluss auf Entscheidungen von Arbeitgebern, Auftraggebern, öffentlicher Hand oder Gesetzgeben nehmen zu können.

Mitglieder müssen eine dem Beruf entsprechende Ausbildung oder gleichwertige berufliche Erfahrung vorweisen. Die Aufgaben der Berufsverbände, auch häufig Fachverbände genannt, sind ähnlich strukturiert wie die der Kammern.

In Schleswig-Holstein gibt es folgende Verbände:

Apothekerverband Schleswig-Holstein e.V.

Fachverband Deutscher Heilpraktiker

Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe Nordwest e.V.

Aufgaben der Kammern und Verbände

Zu den Aufgaben der Kammern und Verbände gehören im Wesentlichen:

  • Entwicklung von Satzungen (Satzung der Kammer, Berufsordnung, Weiterbildungsordnung)

  • Abnahme von Prüfungen (beispielsweise Facharztprüfungen)

  • Überwachung der Berufsausübung

  • Förderung von Fortbildungen

  • Förderung von Qualitätssicherungsmaßnahmen

  • Errichtung von Ethikkommissionen

  • Vertretung der Berufsinteressen der jeweiligen Berufsgruppe

  • Unterstützung des öffentlichen Gesundheitsdienstes und fachliche Mitwirkung bei der Gesetzgebung

  • Vermittlung bei Streitigkeiten beispielsweise unter Ärzten sowie zwischen Arzt und Patient

  • Einrichtung von Gutachter- und Schlichtungsstellen beispielsweise zur Klärung von Behandlungsfehlern

  • Organisation von Ausbildungen der Assistenzberufe

  • Herausgabe eines Fachblatts

  • Organisation des Melde- und Beitragswesen für alle Mitglieder der Kammer

  • Führen von Statistiken

  • Betrieb von Sozialeinrichtungen für Mitglieder und deren Angehörige (beispielsweise Altersvorsorge)