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HaLT-Projekt gegen Alkoholmissbrauch

Staatskanzlei

HaLT-Projekt gegen Alkoholmissbrauch

Gesundheitsministerium, Krankenkassen und Landesstelle für Suchtfragen fördern das HaLT-Projekt, um Jugendliche und ihre Eltern über die Folgen von Alkoholmissbrauch aufzuklären.

Juni 2014 – Fußball WM in Brasilien und Kieler Woche. Grund zum "Party machen" gibt es in den nächsten Wochen genug. Dabei ist das Spiel beim Public Viewing oder das Treffen mit Freunden am Abend auf der Kieler Woche oft nur Nebensache. Caipirinha und Bier fließen in Strömen und für viele Jugendliche endet ein solcher Abend mit einer Alkoholvergiftung in der Notaufnahme. Um dem Problem des Alkoholmissbrauchs bei Jugendlichen entgegenzuwirken, wurde das Projekt „HaLT – Hart am Limit“ ins Leben gerufen. Es soll Jugendliche und deren Eltern für die Folgen übermäßigen Alkoholkonsums sensibilisieren und die Jugendlichen dazu bringen, ihr Suchtverhalten zu erkennen und zu verändern.

Eine landesweite Rahmenvereinbarung von Gesundheitsministerium, Krankenkassen und der Landesstelle für Suchtfragen (LSSH) sichert die finanzielle Förderung des Projekts durch die Kassen bis Mitte 2016. Vereinbart wurde zudem, dass das Land – zum Teil kofinanziert von den Kommunen – die vielfältigen Aktivitäten zur Alkoholprävention auf regionaler Ebene durch die Landeskampagne „Aktionsbündnis gegen Alkoholmissbrauch“ und als Projektförderung unterstützt. Im Jahr 2014 sind dafür insgesamt 40.000 Euro Landesmittel vorgesehen.

Persönlich und präventiv

„Mit dem HaLT-Projekt werden Jugendliche, die Hilfe brauchen und deren Familien gezielt erreicht. Zum einen durch eine direkte persönliche Beratung, wenn Jugendliche mit Alkoholvergiftungen im Krankenhaus behandelt werden. Zum anderen präventiv durch die Vernetzung und Schulung beteiligter Akteure", erklärt Gesundheitsministerin Kristin Alheit das Projekt. "Das HaLT-Projekt ist ein wichtiger Teil unserer gemeinsamen Aktivitäten gegen den Alkoholmissbrauch bei Jugendlichen. Jeder muss Verantwortung für den richtigen Umgang mit Alkohol zeigen. Dazu gehört auch, sich seiner Vorbildfunktion gegenüber Kindern und Jugendlichen bewusst zu sein."

In Schleswig-Holstein finden sich an folgenden Standorten geschulte HaLT-Beraterinnen und Beratern:

  • Kiel, Evangelische Stadtmission Kiel: Susanne Scheider
  • Bad Oldesloe/ Reinbek: Yvonne Treptow
  • Bad Segeberg, ATS: Bodo Haßler (verantwortlich)
  • Lübeck, Vorwerker Diakonie: Friedemann Ulrich (verantwortlich)
  • Stormarn, SVS Stormarn: Paul Binet

Weitere Informationen über das Projekt:

Zum Internetauftrift des HaLT-Projekts (bundesweit)

Zur Pressemitteilung des Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Familie und Gleichstellung Schleswig-Holstein

Flyer: HaLT Projekt -Tipps für Eltern


Weiterführender Link

Die Kampagne "Kenn Dein Limit" der BZgA liefert weitere Informationen zum verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol für Jugendliche