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Weiterbildung in der Gesundheitswirtschaft

Staatskanzlei

Weiterbildung in der Gesundheitswirtschaft

Die Gesundheitswirtschaft ist ein wachsender Markt, der großen Veränderungen unterworfen ist. Um diese Herausforderungen annehmen zu können, ist ein stetiger Lernprozess sowohl für Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber erforderlich.

Mit einem Anteil von rund elf Prozent des Bruttoinlandsproduktes (etwa 225 Mrd. €) nimmt der Gesundheitsmarkt in Deutschland eine wichtige Rolle als Konjunktur- und Jobmotor ein. In Schleswig-Holstein sind rund zwölf Prozent der Beschäftigten im Gesundheitswesen tätig (Große Anfrage im Landtag „Gesundheitsstandort Schleswig-Holstein", Drucksache 16/1595). Doch die Branche ist stark in Bewegung: Die Gesundheitsreformen, die Entwicklungen in Medizintechnik und -forschung sowie ein verändertes Gesundheitsbewusstsein der Bevölkerung erhöhen den Konkurrenzdruck zwischen den Einrichtungen. Dieser Druck wird an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weitergegeben, die mit höheren Qualitätsanforderungen konfrontiert werden und verstärkt Verantwortung übernehmen müssen.

Das Wissen, das während der Grundausbildung erworben wurde, reicht nicht aus, um den wachsenden Anforderungen zu genügen. In Fort- und Weiterbildungen müssen sich die Beschäftigten Kenntnisse aus Forschung und Entwicklung aneignen. Diese Forderung nach Wissensaneignung kann nicht mit einem einmaligen Kursbesuch erfüllt werden. Idealtypisch sollte es ein stetiger Lernprozess sein – „lebenslanges Lernen“ wie es die aktuellen bildungspolitischen Konzepte vorsehen.

Lebenslanges Lernen als Strategie

Lebenslanges Lernen erhöht die individuellen Berufschancen: Laut einer Umfrage des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung in Berlin (2008) werden Arbeitnehmer in Deutschland durchschnittlich acht Jahre in einem Unternehmen beschäftigt. Diese Befragung bestätigt den Trend zu wechselnden Arbeitsverhältnissen – den Arbeitsplatz fürs Leben gibt es schon lange nicht mehr. Deshalb sollen Beschäftigte durch Weiterbildungsmaßnahmen in die Lage versetzt werden, neue Aufgaben übernehmen zu können.
Lebenslanges Lernen macht auch das Unternehmen fit für den Wettbewerb: Gut ausgebildetes Personal ist eine Voraussetzung für einen hohen Qualitätsstandard in der medizinischen Versorgung und Pflege, der wiederum Patienten und Kunden anzieht und an das Unternehmen bindet.

Weiterbildungsmaßnahmen, die vom Arbeitgeber unterstützt werden, bieten Arbeitnehmern einen Anreiz, sich für eine Stelle zu entscheiden beziehungsweise nicht zu wechseln. Dies kann in manchen Fällen den entscheidenden Ausschlag geben und ist in ländlich geprägten Regionen, die unter Fachkräftemangel leiden, von besonderer Wichtigkeit.

Weiterbildungskonzepte in Schleswig-Holstein

Der 5K-Krankenhausverbund hat ein eigenes Bildungszentrum eingerichtet, das den Beschäftigten aller Häuser auf den Einsatzbereich abgestimmte Weiterbildungsmaßnahmen bietet.

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Die Akademie für Gesundheits- und Sozialberufe bildet zusammen mit der Wirtschaftsakademie Schleswig-Holstein und der IHK qualifiziertes Fachpersonal aus.

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