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Rauchfrei leben

Staatskanzlei

Rauchfrei leben

„Rauchen kann tödlich sein!“ Drastische Bilder auf jeder Zigarettenpackung übermitteln diese Botschaft. Und doch gibt es immer noch Menschen, die rauchen. Viele wollen nicht aufhören, andere schaffen es nicht.

In Deutschland raucht über ein Viertel der erwachsenen Bevölkerung. Bei den Männern sind es rund 30, bei den Frauen 20 Prozent, die täglich zum Glimmstängel greifen. Nach wie vor führt das Zigarettenrauchen in Deutschland jährlich zu mehr Todesfällen als Aids, Alkohol, illegale Drogen, Verkehrsunfälle, Morde und Selbstmorde zusammen. Im Jahr 2013 starben bundesweit über 120.000 Menschen an Erkrankungen, die auf Tabakkonsum zurückzuführen sind. Damit waren 13,5 Prozent aller Todesfälle durch das Rauchen bedingt.

NICHTRAUCHEN.TIEF DURCHATMEN

Logo Nichtrauchen.Tief Durchatmen © IFT-NORD

Jugendliche in Deutschland finden das Rauchen zunehmend „uncool“. Während sich im Jahr 2001 nur knapp die Hälfte – nämlich 48 Prozent – der zwölf- bis 15-Jährigen als Nie-Raucher outeten, waren es 2015 fast 92 Prozent. Das ist ein gutes Zeichen! Denn wer das zwanzigste Lebensjahr erreicht, ohne mit dem Rauchen jemals angefangen zu haben, hat gute Chancen, sein Leben lang Nichtraucher zu bleiben. Gelungene Aktionen wie die Präventionskampagne des Gesundheitsministeriums Schleswig-Holstein „Nichtrauchen. Tief durchatmen.“ haben sicherlich in der Vergangenheit zu dieser erfreulichen Entwicklung beigetragen und tun es auch zukünftig.

Zur Kampagne des Gesundheitsministeriums "Nichtrauchen. Tief durchatmen."

„Ich (b)rauch das nicht!“

Der Nichtraucherwettbewerb „Ich (b)rauch das nicht!“ will junge Menschen, die ins Berufsleben starten, dazu anregen, der Zigarette Ade zu sagen – oder gar nicht erst mit dem Rauchen anzufangen. Mitmachen können Auszubildende in Kiel, Flensburg und Neumünster. Wer ein ganzes Ausbildungsjahr ohne Tabakkonsum überstanden hat, dem winkt nicht nur ein Einkaufsgutschein. Er oder Sie hat die Chance bei einer Verlosung teilzunehmen, bei der weitere Preise vergeben werden.

Zum Internetauftritt des Wettbewerbs.

Shi-Sha-Schlaumeier??

Obwohl Tabakkonsum unter jungen Menschen immer unbeliebter wird, sind besonders E-Zigaretten und Shishas für Jugendliche interessant. Im Jahr 2015 probierte jeder vierte 12- bis 17-Jährige den Konsum von Wasserpfeifen aus. Jeder zehnte hat schon mal an einer E-Zigarette gezogen. Wer sein eigenes Konsumverhalten prüfen und sich gleichzeitig über die Folgen von E-Zigaretten und Shishas informieren möchte, kann das hier tun:

Zum Online-Tool

Zum Aufhören ist es nie zu spät

Rauchen ist eine Sucht. Das Aufhören fällt Betroffenen oft sehr schwer. Es gibt zahlreiche Gruppenangebote, in denen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gemeinsam versuchen, mit dem Rauchen aufzuhören. Oft erstatten Krankenkassen einen Teilbetrag der Gebühren. Fragen Sie dazu die Kursleitung oder Ihre Krankenkasse. Die Krebsgesellschaft Schleswig-Holstein hat diverse Anbieter – nach Kreisen sortiert – zusammengestellt.

Zur Liste von Anbietern von Raucherentwöhnungskursen in Schleswig-Holstein

So schwer der Weg zum Nichtrauchen auch sein mag, das Aufhören lohnt sich. Denn auch nach jahrelangem Tabakkonsum erholt sich der Körper wieder. In nur zwei Tagen verbessern sich Geruchs- und Geschmackssinn erheblich. Nach ein paar Monaten stabilisiert sich der Blutkreislauf und nach fünf Jahren hat sich das Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden, halbiert.