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Geflügelpest erreicht Nordfriesland

Staatskanzlei

Geflügelpest erreicht Nordfriesland

Datum 04.12.2016

Erstmals ist in Nordfriesland der hochpathogene Geflügelpesterreger H5N8 festgestellt worden.

Viele Gänse auf einer Wiese Nonnengänse (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Bei einer Nonnengans in Nordfriesland wurde der Geflügelpest-Erreger nachgewiesen. © M. Staudt / grafikfoto.de

Das Friedrich-Loeffler-Institut wies den Erreger bei einer Nonnengans nach, die in Aventoft aufgefunden worden war. Infolgedessen richtete der Kreis Nordfriesland Restriktionsgebiete ein: einen Sperrbezirk in einem Umkreis von drei Kilometern um den Fundort sowie ein Beobachtungsgebiet von weiteren sieben Kilometern. Lebendes Geflügel darf diese Gebiete nicht verlassen, dasselbe gilt für Geflügelerzeugnisse. In Restriktionszonen von Wildvogel-Geflügelpest müssen Hunde an der Leine und Katzen in der Wohnung bleiben.

Ganz Schleswig-Holstein betroffen

Damit sind alle Kreisgebiete und kreisfreien Städte im Land von solchen Restriktionsgebieten (Sperrbezirke und Beobachtungsgebieten) durch Geflügelpestnachweise bei Wildvögeln oder Hausgeflügel betroffen. Zu den in Schleswig-Holstein betroffenen Vogelarten zählen Reiher-, Stock-, Eiderente, Säger, Grau- und Nonnengans, Schwan, Graureiher aber auch Aasfresser wie Möwe, Bussard und inzwischen auch Seeadler. Bundesweit wurde der Erreger inzwischen in 13 Bundesländern festgestellt.

Amtliche Bekanntmachung

Zur amtlichen Bekanntmachung des Kreises und einer Landkarte mit dem betroffenen Gebiet

Themenseite zur Geflügelpest

Umfangreiche weitere Informationen finden Sie auf der Themenseite zur Geflügelpest.