Landesportal Schleswig-Holstein

Diese Webseite verwendet Cookies und das Webanalyse-Tool Piwik. Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich hiermit einverstanden. Eine Widerspruchsmöglichkeit gibt es hier.

Landesweite Kadaverfunde

Staatskanzlei

Landesweite Kadaverfunde

Datum 01.12.2016

In fast allen Kreisen sind mittlerweile Restriktionsgebiete eingerichtet worden.

Das Friedrich-Löffler-Institut hat bei zwei weiteren Wildvögeln im Kreis Steinburg das Virus nachgewiesen. Die Veterinärbehörde des Kreises hat angekündigt, die schon bestehenden Restriktionsgebiete zu erweitern. Die Beobachtungsgebiete reichen über die Landesgrenze hinaus bis nach Niedersachsen. Auch in Kronshagen bei Kiel wurde der hochpathogene Erreger H5N8 bei einer Wildgans festgestellt.

Sicherheitsvorkehrungen weiter einhalten

"Das zeigt, dass das Virus weiter in der Natur aktiv ist und sich ausbreitet. Es gilt nach wie vor, die strengen Sicherheitsvorkehrungen einzuhalten, auch wenn sie für alle Beteiligten Einschränkungen bedeuten", sagte Landwirtschafts- und Umweltminister Robert Habeck in Kiel bei einem Pressegespräch mit Thomas Mettenleiter, Leiter des FLI. Zum Schutz vor der weiteren Ausbreitung der Geflügelpest wurde eine landesweite Stallpflicht für Geflügel verhängt, außerdem gelten strenge Biosicherheitsvorschriften.

Portraitfoto Dr. Robert Habeck

Das Virus ist weiter in der Natur aktiv und breitet sich aus. Es gilt nach wie vor, die strengen Sicherheitsvorkehrungen einzuhalten, auch wenn sie für alle Beteiligten Einschränkungen bedeuten.

Dr. Robert Habeck

Gleichzeitig werden noch immer Sperrbezirke und Beobachtungsgebiete im Umkreis von nachgewiesenen Fällen von Geflügelpest errichtet. Lebendes Geflügel darf diese Gebiete nicht verlassen, dasselbe gilt für Geflügelerzeugnisse. In Restriktionszonen von Wildvogel-Geflügelpest müssen Hunde an der Leine und Katzen in der Wohnung bleiben. "Alle sollten sich daran halten, um das Risiko zu verringern, dass die Seuche sich ausbreitet", sagte Umwelt- und Landwirtschaftsminister Robert Habeck.

Restriktionsgebiete im ganzen Land

Mittlerweile gibt es Restriktionsgebiete in nahezu allen Kreisen und kreisfreien Städten des Landes, ausgenommen Nordfriesland und die Stadt Neumünster. Der Kreis Plön und die Stadt Kiel haben das gesamte Kreis- und Stadtgebiet zum Beobachtungsgebiet mit eingebetteten Sperrbezirken erklärt. Bislang konnte noch kein Gebiet wieder aufgehoben werden.