Landesportal Schleswig-Holstein

Diese Webseite verwendet Cookies und das Webanalyse-Tool Piwik. Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich hiermit einverstanden. Eine Widerspruchsmöglichkeit gibt es hier.

Investitionen in Verarbeitung und Vermarktung landwirtschaftlicher Erzeugnisse

Staatskanzlei

Investitionen in Verarbeitung und Vermarktung landwirtschaftlicher Erzeugnisse

Ein Kornfeld © Jens König

Regional verankerte und handwerklich verarbeitete Lebensmittel liegen voll im Trend.
Verbraucherinnen und Verbraucher wollen wissen, woher Produkte kommen und wie sie verarbeitet werden. Sie sind umwelt- und gesundheitsbewusst und interessieren sich mehr und mehr für die naturnahe Verarbeitung von landwirtschaftlichen Erzeugnissen.

Davon profitieren gerade kleine und mittlere Unternehmen der Verarbeitung im Agrarbereich. Sie tragen durch feste Abnahmeverträge zur Sicherung der regional erzeugten Lebensmittel bei, sie sorgen für kurze Transportwege und stehen für schonende Verarbeitung der pflanzlichen und tierischen Rohstoffe.

Die Europäische Union, das Land Schleswig-Holstein und der Bund unterstützen mit rund zwei Millionen Euro jährlich Investitionen in kleinere und mittlere Verarbeitungs- und Vermarktungsbetriebe.

Lebensmittel © Jens König

Damit Fleischerzeugnisse aus ökologischer Aufzucht wieder regional auf den Höfen mit Direktvermarktung, auf Wochenmärkten oder im regionalen Bio-Laden angeboten werden können, wurde unter anderem ein Fleischverarbeitungsunternehmen in Krukow (Kreis Herzogtum Lauenburg) gefördert. Im Mittelpunkt standen der Ausbau der Fleischverarbeitungsräume einschließlich der dafür erforderlichen Technik sowie der Ausbau von Kühl- und Lagerkapazitäten. Zur Verbesserung der Effizienz beim Schutz der Ressource Energie wurde beim Einbau der Kühlkammern eine Wärmerückgewinnung installiert. Die daraus gewonnene Wärme versorgt die Verarbeitungsräume mit warmem Wasser.

Verarbeitet werden ausschließlich ökologische Rohstoffe nach den Richtlinien des DEMETER-Verbandes. Durch die räumliche Nähe der Höfe (max. 100 km) zur Verarbeitungsstätte wird die Stressbelastung der Tiere verringert. Der Betrieb hat mit den in der Region liegenden ökologisch wirtschaftenden Höfen mehrjährige Abnahmeverträge geschlossen und deckt damit rund 60 % des zu verarbeitenden Fleischbedarfes ab. Dies schafft Sicherheit und Vertrauen zwischen Lieferanten und Verarbeitern.

Projektinformationen
Projektbeginn2015
Projektende2016
ProjektträgerVoß GbR, Krukow
(Kreis Herzogtum Lauenburg)
Investitionsvolumenrund 110.000 Euro
Fördersumme 26.900 Euro
davon finanziert durch die EU14.300 Euro
davon finanziert durch den Bund7.600 Euro
davon finanziert durch das Land5.000 Euro