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Ausgleichszulage

Staatskanzlei

Ausgleichszulage

Eiderstedt (Luftbild) © M. Stock

Die Ausgleichszulage wird als Kompensation für Einkommensnachteile für landwirtschaftliche Flächen gewährt, die auf den Inseln ohne Straßenanbindung an der Westküste Schleswig-Holsteins (Amrum, Föhr, Pellworm, Sylt) bewirtschaftet werden.

Die ausführliche Maßnahmenbeschreibung erhalten Sie im Landesprogramm ländlicher Raum in Schleswig-Holstein (LPLR) ab Punkt 8.2.10.3.1.

Zur Richtlinie (PDF 50KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Änderung der Richtlinie (PDF 728KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Wesentliche Informationen zur Förderung (PDF 29KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Besonderheit in Schleswig-Holstein
Die Förderung ist auf die Inseln an der Westküste ohne Straßenanbindung beschränkt. Die besonderen Gründe für die Benachteiligung gemäß Artikel 32 Absatz (4) Unterabsatz 1 ELER-Verordnung bestehen in der Insellage mit den damit verbundenen höheren Transportkosten für landwirtschaftliche Produkte und Produktionsmittel auf dem Wasserwege.

Grünland wird nur in Verbindung mit einem Mindestviehbesatz von 0,5 RGV (ohne Equiden) je Hektar gefördert.

Begünstigte
Aktive Betriebsinhaber im Sinne von Artikel 9 der Verordnung (EU) Nr. 1307/2013, die in benachteiligten Gebieten wirtschaften

Art der Unterstützung
Die Förderung wird auf jährlichen Antrag als Zuschuss gewährt. Der einjährige Verpflichtungszeitraum umfasst das Kalenderjahr.

Höhe der Förderung
Grundlage für die Berechnung der Fördersätze sind die Transportkosten für landwirtschaftliche Produkte und Produktionsmittel, die den wesentlichen Standort- und Kostennachteil der Betriebe ausmachen, die auf den Inseln ohne Straßenanbindung wirtschaften. Hierbei wiederum ist der Transport der landwirtschaftlichen Produktionsmittel bzw. Produkte vom bzw. zum Festland der größte Kostenfaktor.

System A Grünland mit Tierhaltung

bis 50 ha140 Euro je ha
über 50 bis 100 ha130 Euro je ha
über 100 ha120 Euro ja ha

System B Ackerbau Marktfrucht

bis 50 ha60 Euro je ha
über 50 bis 100 ha50 Euro je ha
über 100 ha40 Euro je ha

Rechtsgrundlagen

  • Artikel 31 der Verordnung (EU) Nr. 1305/2013;
  • Nationale Rahmenregelung der Bundesrepublik Deutschland für die Entwicklung ländlicher Räume (M13.0001);
  • Gesetz über die Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der Agrarstruktur-und des Küstenschutzes" (GAK-Gesetz-GAKG);
  • GAK-Rahmenplan - Förderbereich "Benachteiligte Gebiete";
  • VO (EU) Nr. 1306/2013 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 17. Dezember 2013 über die Finanzierung, die Verwaltung und das Kontrollsystem der Gemeinsamen Agrarpolitik und zur Aufhebung der Verordnungen (EWG) Nr. 352/78, (EG) Nr. 165/94, (EG) Nr. 2799/98, (EG) Nr. 814/2000, (EG) Nr. 1290/2005 und (EG) Nr. 485/2008 des Rates;
  • VO (EU) Nr. 1307/2013 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 17. Dezember 2013 mit Vorschriften über Direktzahlungen an Inhaber landwirtschaftlicher Betriebe im Rahmen von Stützungsregelungen der Gemeinsamen Agrarpolitik und zur Aufhebung der Verordnung (EG) Nr. 637/2008 des Rates und der Verordnung (EG) Nr. 73/2009 des Rates;
  • Agrarzahlungen-Verpflichtungengesetz vom 2. Dezember 2014 (BGBl. i S. 1928);
  • Agrarzahlungen-Verpflichtungenverordnung vom 17. Dezember 2014 (BAnz AT 23.12.2014 V1), die durch Artikel 2 der Verordnung vom 10 Juli 2015 BAnz AT 13.07.2015 V1) geändert worden ist

Antragstellung
Jährlich zum 15. Mai gemeinsam mit dem elektronischen Inet-Antrag (Sammelantrag Agrarförderung)

Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume
Standort Nord
Abteilung 2 – Landwirtschaft
Bahnhofstraße 38
24937 Flensburg
0461 804-1
flensburg.poststelle@llur.landsh.de

Ansprechpartnerin/Ansprechpartner im Ministerium

Michael Kruse
Tel.: 0431 988-5057
michael.kruse@melund.landsh.de

Doris Neuschäfer
Tel.: 0431 988-5054
doris.neuschaefer@melund.landsh.de

Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung
Mercatorstraße 3
24106 Kiel