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Umsetzung der Europäischen Innovationspartnerschaft "Landwirtschaftliche Produktivität und Nachhaltigkeit"(EIP-Agri)

Staatskanzlei

Umsetzung der Europäischen Innovationspartnerschaft "Landwirtschaftliche Produktivität und Nachhaltigkeit"(EIP-Agri)

EIP-Agri-Logo © EU

Schleswig-Holstein führt dieses Förderprogramm seit 2015 durch. Mit EIP-Mitteln werden aktuell 17 sogenannte "Operationelle Gruppen" (OG) bei der Entwicklung und Erprobung von Innovationen unterstützt.

Bei ihnen geht es um Nachhaltigkeit und Produktivität, Wissenstransfer und die Vernetzung zwischen Praxis, Beratung und Wissenschaft. So wirken zum Beispiel sechs landwirtschaftliche Betriebe mit Beratern, Forschern und Veterinären gemeinsam daran, Legehennen ein längeres Leben zu ermöglichen. In einem anderen Projekt geht es zum Beispiel um besseren und schonenderen Stickstoffeinsatz im Ackerbau.

Aktuell ruft das Ministerium für die Zeit bis 2021 dazu auf, neue Projekte zu entwickeln und zur Förderung einzureichen. Antragsschluss ist der 15. November 2017.

Das MELUND stellt bis 2021 weitere 4,5 Mio. € für neue EIP-Projekte zur Verfügung.

Die Projektanträge (Antragsschluss 15. November) werden Anfang 2018 von einer Jury bewertet. Die ausgewählten Projekte sollen dann ab Mitte 2018 mit der Umsetzung starten und können maximal bis 2021 laufen.

Das übergeordnete Ziel von EIP sind praxisnahe Innovationen für mehr Nachhaltigkeit und Wettbewerbsfähigkeit in der Landwirtschaft. Inhalt der Projekte sind also zum Beispiel neue Prozesse, Produkte, Technologien, Methoden und Dienstleistungen.

Insbesondere werden Ideen von Praktikern gesucht, die mit Hilfe von Forschern, Beratern und weiteren Landwirten weiterentwickelt und verbreitet werden können.

Thematisch werden in Schleswig-Holstein bei diesem zweiten Call folgende Themenbereiche besonders hervorgehoben:

  • Digitalisierung in der Landwirtschaft / Ackerbau bzw. Tierhaltung
  • effiziente Nährstoffnutzung / Vermeidung von Nährstoffüberschüssen
  • Tierwohl / Tiergesundheit und tiergenetische Ressourcen

Im Hinblick auf den bei EIP gewünschten offenen Ansatz „von unten nach oben“ sind sie nicht weiter eingegrenzt. Es ist in den Projektauswahlkriterien vorgesehen, dass solche Vorhaben bei der Bewertung mit Zusatzpunkten honoriert werden.

Die Laufzeit der Projekte beträgt in der Regel drei Jahre. Schleswig-Holstein stimmt sich dabei mit den anderen Ländern (z.B. Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern) ab. Das Angebot wendet sich an Landwirte, Unternehmen, Verbände, Berater und Forscher, wobei die aktive Mitarbeit von Landwirten ein besonderes Kennzeichen der EIP-Agri ist.

Zur Unterstützung von Antragstellern und Operationellen Gruppen ist das "Innovationsbüro EIP Agrar" bei der Landwirtschaftskammer beauftragt:

Innovationsbüro
EIP Agrar Schleswig-Holstein
www.eip-agrar-sh.de
c/o Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein
Grüner Kamp 15-17
24768 Rendsburg

Ansprechpartner im Innovationsbüro
Carola Ketelhodt, Leitung
Tel: 04331 9453-114
Mobil: 0049 152 31799649
cketelhodt@lksh.de

Ulrike Duchâteau, Assistenz
Tel: 04331 9453-105
uduchateau@lksh.de

Für den aktuellen Call (Antragsschluss 15. November 2017) hat das MELUND die Richtlinie überarbeitet. Die Projektauswahlkriterien finden sich im Anhang der Richtlinie.

Die Richtlinie ist als Teil der sogenannten "II. Säule" der Gemeinsamen Agrarpolitik im "Landesprogramm Ländlicher Raum (LPLR)" verankert.

Die ausführliche Maßnahmenbeschreibung erhalten Sie ab Punkt 8.2.11.3.1.

Eckpunkte aus der Richtlinie

Begünstigte
Operationelle Gruppen bestehend aus mindestens zwei Landwirten (aktive Teilnahme am Projekt), Forschern, Beratern sowie Unternehmen des Agrar- und Nahrungsmittelsektors auf der Grundlage eines Projektplanes (Projektdauer i.d.R. drei Jahre).

Art der Unterstützung
Die Förderung wird als Zuschuss gewährt.

Höhe der Förderung
Die Förderintensität beträgt bis zu 100 % bei Projekten der Urproduktion, bzw. 50% bei aktiver Begünstigung von außerlandwirtschaftlichen Unternehmen des Agrar- und Nahrungsmittelsektors.

Rechtsgrundlage

Auswahlverfahren
Die Vorhabenauswahl erfolgt anhand von Auswahlkriterien und einem Schwellenwert. Alle bis zu dem jeweiligen Stichtag vorliegenden Förderanträge werden nach Prüfung auf Förderfähigkeit anhand der Auswahlkriterien mit einem Punktesystem bewertet und in eine Reihenfolge gebracht. Die Bewilligung erfolgt entsprechend dieser Rangfolge im Rahmen des verfügbaren Finanzmittelbudgets (4,5 Mio. €). Förderanträge, die den Schwellenwert nicht erreichen, sind von einer Förderung ausgeschlossen.

Ansprechpartner im Ministerium
Dr. Heinrich Terwitte
Tel.: 0431 988-4919
heinrich.terwitte@melund.landsh.de

Holger Schwabe
Tel.: 0431 988-7353
holger.schwabe@melund.landsh.de