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Vielfältige Kulturen im Ackerbau

Staatskanzlei

Vielfältige Kulturen im Ackerbau

Acker © Werner Doose (MELUR)

Mit der Erhöhung des Fruchtartenspektrums im Ackerbau wird das Ziel verfolgt, die Agrobiodiversität zu verbessern. Insbesondere die Einbeziehung von Leguminosen erhöht das Blütenangebot, trägt über die Reduzierung des Düngungsaufwandes zum Klimaschutz bei und verbessert zudem die Versorgung mit heimischen Eiweißträgern.

Die ausführliche Maßnahmenbeschreibung erhalten Sie ab Punkt 8.2.7.3.3.

Richtlinie (PDF 129KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Änderung der Richtlinie (PDF 355KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Gegenstand der Förderung

  • Anbau von jährlich mindestens fünf verschiedenen Hauptfruchtarten in Kombination mit dem Anbau von (großsamigen) Leguminosen auf der gesamten Ackerfläche des Betriebes;
  • der Anbauumfang jede Hauptfruchtart beträgt mindestens 10 Prozent der gesam-ten Ackerfläche; die obere Begrenzung liegt bei 30 Prozent der Ackerfläche;
  • Flächen, die nicht für die landwirtschaftliche Erzeugung genutzt werden (ein-schließlich der Streifen, die i.R. des Inet-Antrages als ökologische Vorrangflächen angegeben werden), gelten nicht als Hauptfruchtart. Diese Flächen sind nicht förderfähig, zählen jedoch für die Berechnung der Hauptfruchtanteile zur Ackerfläche.
  • Der Getreideanteil darf 66 Prozent der Ackerfläche nicht überschreiten.

Begünstigte
Aktive Betriebsinhaber im Sinne von Artikel 9 der Verordnung (EU) Nr. 1307/2013.

Art der Unterstützung
Die Unterstützung wird je Hektar landwirtschaftliche Fläche (in die Verpflichtung einbezogene LF) gewährt.

Höhe der Förderung
Die Höhe der jährlichen Förderung beträgt:

  • 110 Euro je Hektar Ackerfläche, wenn die Verpflichtung durch großsamige Leguminosen erbracht wird.
  • 75 Euro je Hektar Ackerfläche, wenn die Verpflichtung von Betriebsinhabern, die eine Beihilfe für die Einführung oder Beibehaltung ökologischer Anbauverfahren erhalten, durch großsamige Leguminosen erbracht wird.

Rechtsgrundlagen

  • Artikel 28 der Verordnung (EU) Nr. 1305/2013:
  • Nationale Rahmenregelung der Bundesrepublik Deutschland für die Entwicklung ländlicher Räume M10.0002;
  • Gesetz über die Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes" GAK-Gesetz-GAKG;
  • Nationale Gesetzgebung im Zusammenhang mit der Durchführung der Direktzahlungen-Regelung nach Verordnung (EU) Nr. 1307/2013;
  • GAK-Rahmenplan;
  • Direktzahlungen-Durchführungsgesetz;
  • Direktzahlungen-Durchführungsverordnung;
  • VO (EU) Nr. 1306/2013 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 17. Dezember 2013 über die Finanzierung, die Verwaltung und das Kontrollsystem der Gemeinsamen Agrarpolitik und zur Aufhebung der Verordnungen (EWG) Nr. 352/78, (EG) Nr. 165/94, (EG) Nr. 2799/98, (EG) Nr. 814/2000, (EG) Nr. 1290/2005, (EG) Nr. 485/2008 des Rates;
  • Agrarzahlungen-Verpflichtungengesetz vom 2. Dezember 2014 (BGBl. i S. 1928);
  • Agrarzahlungen-Verpflichtungenverordnung vom 17. Dezember 2014 (BAnz AT 23.12.2014 V1), die durch Artikel 2 der Verordnung vom 10 Juli 2015 BAnz AT 13.07.2015 V1) geändert worden ist;
  • Baselineanforderungen gemäß Artikel 28 Abs. 3 der Verordnung (EU) Nr. 1305/2013 (AgrarZahlVerpflV, DüV, PflSchG, PflSchSachkV, PflSchGerätV, PflSchAnwV, Bien-SchV); vgl. hierzu auch die Darstellung in Kap. 8.1;
  • Greening-Bestimmungen gem. Art. 43 der Verordnung (EU) Nr. Nr. 1307/2013.

Antragstellung
jährlich zum 15. Mai gemeinsam mit dem elektronischen Inet-Antrag (Sammelantrag Agrarförderung).

Im Jahr 2017 wird kein Neuantragsverfahren angeboten.

Ansprechpartnerin/Ansprechpartner im Ministerium
Doris Neuschäfer
Tel.: 0431/988-5054
doris.neuschaefer@melund.landsh.de

Michael Kruse
Tel.: 0431/988-5057
michael.kruse@melund.landsh.de

Rainer Thode
Tel.: 0431/988-5081
rainer.thode@melund.landsh.de

Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung
Mercatorstraße 3
24106 Kiel

Weitere Downloads/Links

Neue Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen ab 2015 (PDF 153KB, Datei ist nicht barrierefrei)