Landesportal Schleswig-Holstein

Diese Webseite verwendet Cookies und das Webanalyse-Tool Piwik. Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich hiermit einverstanden. Eine Widerspruchsmöglichkeit gibt es hier.

Emissionsarme und gewässerschonende Ausbringung von Wirtschaftsdüngern

Staatskanzlei

Emissionsarme und gewässerschonende Ausbringung von Wirtschaftsdüngern

Emissionsarme und gewässerschonende Ausbringung von Wirtschaftsdüngern © Werner Doose (MELUR)

Mit der emissionsarmen und gewässerschonenden Ausbringung von flüssigem Wirtschaftsdünger wird das Ziel verfolgt, die oberflächliche Nährstoffabdrift und die Verflüchtigung von umweltschädigenden Gasen deutlich zu reduzieren.
Die Förderung beinhaltet unter anderem die Vorgabe, Gülle, Gärreste etc. mit Schlitz-/Injektionstechnik, Güllegrubber, Güllescheibenegge oder Schleppschuh direkt in den Boden bzw. unter den Grünland- und mehrjährigen Ackerfutterpflanzenbestand einzubringen.
Weiterhin gelten verkürzte Ausbringungsfristen (01.02. - 31.07. auf Grünland und Ackerland; bis 31.08. zu Winterraps) und eine Lagerkapazität für flüssige Wirtschaftsdünger von mindestens 8 Monaten.

Die ausführliche Maßnahmenbeschreibung erhalten Sie ab Punkt 8.2.7.3.2.

Richtlinie (PDF 129KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Änderung der Richtlinie (PDF 355KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Begünstigte
Aktive Betriebsinhaber im Sinne von Artikel 9 der Verordnung (EU) Nr. 1307/2013.

Art der Unterstützung
Die Unterstützung wird je Hektar Bezugsfläche gewährt. Der Verpflichtungszeitraum beträgt 5 Jahre.

Höhe der Förderung
Die Höhe der Förderung beträgt 80 Euro je ha Bezugsfläche, für die der Förderempfänger belegt, dass der gesamte flüssige Wirtschaftsdünger des Betriebes im Rahmen des überbetrieblichen Maschineneinsatzes mit der vorgegebenen Gerätetechnik ausgebracht wurde
Die Bezugsfläche wird gemäß dem Antrag auf Direktzahlungen des Antragstellers festgestellt. Die Bezugsfläche wird durch Multiplikation der Anzahl der flüssigen Wirtschaftsdünger erzeugenden GVE des Betriebes mit 0,5 Hektar errechnet. .

Rechtsgrundlagen

  • Artikel 28 der Verordnung (EU) Nr. 1305/2013;
  • Nationale Rahmenregelung der Bundesrepublik Deutschland für die Entwicklung ländlicher Räume M10.0003;
  • Gesetz über die Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes" GAK-Gesetz-GAKG;
  • GAK-Rahmenplan;
  • Nationale Gesetzgebung im Zusammenhang mit der Durchführung der Direktzahlungen-Regelung nach Verordnung (EU) Nr. 1307/2013;
  • Direktzahlungen-Durchführungsgesetz;
  • Direktzahlungen-Durchführungsverordnung;
  • VO (EU) Nr. 1306/2013 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 17. Dezember 2013 über die Finanzierung, die Verwaltung und das Kontrollsystem der Gemeinsamen Agrarpolitik und zur Aufhebung der Verordnungen (EWG) Nr. 352/78, (EG) Nr. 165/94, (EG) Nr. 2799/98, (EG) Nr. 814/2000, (EG) Nr. 1290/2005, (EG) Nr. 485/2008 des Rates;
  • Agrarzahlungen-Verpflichtungengesetz vom 2. Dezember 2014 (BGBl. i S. 1928);
  • Agrarzahlungen-Verpflichtungenverordnung vom 17. Dezember 2014 (BAnz AT 23.12.2014 V1), die durch Artikel 2 der Verordnung vom 10 Juli 2015 BAnz AT 13.07.2015 V1) geändert worden ist;
  • Baselineanforderungen gemäß Artikel 28 Abs. 3 der Verordnung (EU) Nr. 1305/2013 (AgrarZahlVerpflV, DüV, PflSchG, PflSchSachkV, PflSchGerätV, PflSchAnwV, Bien-SchV); vgl. hierzu auch die Darstellung in Kap. 8.1;
  • Greening-Bestimmungen gem. Art. 43 der Verordnung (EU) Nr. Nr. 1307/2013.

Antragstellung
jährlich zum 15. Mai gemeinsam mit dem elektronischen Inet-Antrag (Sammelantrag Agrarförderung).

Im Jahr 2017 wird kein Neuantragsverfahren angeboten.

Ansprechpartnerin/Ansprechpartner im Ministerium
Doris Neuschäfer
Tel.: 0431/988-5054
doris.neuschaefer@melund.landsh.de

Michael Kruse
Tel.: 0431/988-5057
michael.kruse@melund.landsh.de

Rainer Thode
Tel.: 0431/988-5081
rainer.thode@melund.landsh.de

Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung
Mercatorstraße 3
24106 Kiel

Weitere Downloads/Links

Neue Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen ab 2015 (PDF 153KB, Datei ist nicht barrierefrei)