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Industrielle Abwärme sinnvoll nutzen

Staatskanzlei

Industrielle Abwärme sinnvoll nutzen

egeb: Wirtschaftsförderung vergibt Studie zur Nutzung industrieller Abwärme

Prozess-Abwärme aus der Industrie sinnvoll nutzen – das soll eine Studie ermitteln, die die egeb: Wirtschaftsförderung in Brunsbüttel auf den Weg gebracht hat. Auftragnehmer ist die EEB ENERKO Energiewirtschaftliche Beratungsgesellschaft aus Aldenhoven in Nordrhein-Westfalen mit Niederlassung in Heide.

Drei Vertreter der egeb: Wirtschaftsförderung bei Vergabe der Studie an den Auftragnehmer EEB ENERKODr. Guido Austen (Geschäftsführer egeb), Karsten von Laufenberg (EEB ENERKO) und die Regionalmanager Volker Jahnke und Thomas Bultjer(von links nach rechts) © egeb / Jens Neumann

Ziel der Studie sei es, die Wärmeüberschüsse und mögliche Abnehmer im Wirtschaftsraum Brunsbüttel zu erfassen – und daraus Ideen für eine wirtschaftliche Nutzung zu entwickeln, berichtete Thomas Bultjer, Regionalmanager Industrieregion Dithmarschen/Steinburg, am 14. April 2016 bei der Auftaktveranstaltung in Brunsbüttel. Ergebnisse würden im Frühsommer erwartet.  

Vorbild für die "Nutzung industrieller Abwärme in Brunsbüttel" ist die bereits seit 2005 bestehende Kooperation der Sasol Germany GmbH und der Freizeitbad Brunsbüttel GmbH. Über eine Fernwärmeleitung wird das öffentliche Schwimmbad mit überschüssiger Prozess-Abwärme beheizt. Im Januar 2013 ist auch das Kultur- und Tagungszentrum Elbeforum über eine neu verlegte Fernwärmeleitung der Stadtwerke Brunsbüttel GmbH an dieses Netz angeschlossen worden. Die positiven Erfahrungen dieser beispielhaften Kooperation sollen in die Studie einfließen.  

"Energiepreise, aber auch der Klimaschutz, sind wichtige Themen für die Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen", stellte Martina Hummel-Manzau, Geschäftsführerin der egeb: Wirtschaftsförderung, dazu fest. "Die Nutzung industrieller Abwärme bietet einzigartige Standortvorteile, die mittelfristig auch für die Neuansiedlung von Betrieben mit hohem Wärmebedarf interessant sein wird." Zur Bündelung und Koordination der Aktivitäten am Industriestandort ist daher im Oktober 2013 das Regionalmanagement Industrieenergie für die Kreise Dithmarschen und Steinburg ins Leben gerufen worden.

Quelle: egeb: Wirtschaftsförderung