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Strom

Staatskanzlei

Strom

Strom aus Erneuerbaren Energien erreichte im Jahr 2013 in Schleswig-Holstein einen Anteil am Bruttostromverbrauch von 75% und bundesweit von 26%. Damit liegt der Anteil in Schleswig-Holstein rund dreimal so hoch wie im Bundesdurchschnitt. Mit den 2014 in Schleswig-Holstein installierten Windkraft-, Biomasse- und Photovoltaik-Anlagen installiert kann die erzeugte Strommenge den Stromverbrauch im Lande rechnerisch decken. Mit dem weiteren Ausbau können die Erneuerbaren Energien bis 2025 300 Prozent des Bruttostromverbrauchs bereitstellen. Weitere Informationen finden Sie in der Ausbauprognose der Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien.

Bundesweit ist der Stromsektor für deutlich über 40% der CO2-Emissionen verantwortlich. In den letzten beiden Jahren sind die CO2-Emissionen bundesweit angestiegen, maßgeblich aufgrund der zunehmenden Verfeuerung von Braunkohle. Nach dem Atomausstieg ist der Ausstieg aus der Kohlenutzung von großer Bedeutung für die Erreichung der Klimaschutzziele. In Schleswig-Holstein spielt die Kohlenutzung nur eine geringe und im Trend abnehmende Rolle – auch in dieser Hinsicht ist das Land ein Vorreiter der Energiewende.

Der weitere Ausbau der Erneuerbaren Energien in Schleswig-Holstein wird in den kommenden Jahren dazu beitragen, die Energiewende deutschlandweit voranzubringen. Dabei stellen sich neue Herausforderungen:

  • Die Netze sind so auszubauen, dass der Strom aus Erneuerbaren Energien aufgenommen und zu den Verbraucher in und außerhalb Schleswig-Holsteins transportiert werden kann.
  • Die Erneuerbaren Energien müssen stärker als bisher Verantwortung für das Gesamtsystem der Energieversorgung übernehmen, indem sie Aufgaben übernehmen, die bisher vorranging von konventionellen Kraftwerken übernommen wurden (z.B. Fluktuationen wechselseitig ausgleichen, zur Spannungshaltung beitragen und Blindleistung liefern). Mittel- bis langfristig sind auch Speicherlösungen zu entwickeln, die wirtschaftlich sind und Reservefunktion für den Fall übernehmen, dass der Wind nicht weht und die Sonne nicht scheint.
  • Die Windenergie in Schleswig-Holstein kann mit ihren geringen Kosten je kWh dazu beitragen die Strompreise zu stabilisieren. Ziel muss es sein, dass dieser Effekt auch für die Endverbraucher spürbar ist.

Speicher

Die Speicher gewinnen durch die Zunahme der erneuerbaren Energien und den Ausstieg aus der Kernenergienutzung erheblich an Bedeutung.
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Zuschaltbare Lasten

Bei Netzengpässen soll der Strom aus Erneuerbaren Energien nach dem Willen des Bundesrates verstärkt genutzt statt abgeschaltet werden.

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Einspeisemanagement

Schleswig-Holsteins Ökostrom ist auch mit den Kosten für abgeschaltete Windkraftanlagen deutlich günstiger als im Bundesdurchschnitt. Das ergibt sich aus Berechnungen des Energiewendeministeriums auf Basis von Daten des Statistikamts Nord und der schleswig-holsteinischen Netzbetreiber.
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Leitfaden "Stromsperren verhindern"

Unter der Schirmherrschaft von Staatssekretärin Dr. Ingrid Nestle haben Vertreterinnen und Vertreter der Verbände der Energieversorgungsunternehmen, der Verbraucherzentrale, Schuldnerberatungsstellen sowie paritätischen Wohlfahrtsverbände im Rahmen eines Runden Tisches über das Thema Stromsperren diskutiert und beraten, wie diese zukünftig reduziert oder verhindert werden können.

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