Landesportal Schleswig-Holstein

Diese Webseite verwendet Cookies und das Webanalyse-Tool Piwik. Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich hiermit einverstanden. Eine Widerspruchsmöglichkeit gibt es hier.

Dialogverfahren zur Westküstenleitung

Staatskanzlei

Dialogverfahren zur Westküstenleitung

Mit der Netzentwicklungsinitiative Schleswig-Holstein hat sich die Landesregierung Schleswig-Holstein im Jahr 2010 mit den Netzbetreibern und den betroffenen Kreisen zu einem gemeinsamen Netzausbaukonzept für Schleswig-Holstein verpflichtet.

Die Kreise Dithmarschen und Nordfriesland wurden zur Pilotregion für frühzeitige Bürgerbeteiligung bei der Planung der 380-kV-Westküstenleitung. Die Westküstenleitung wird in vier Abschnitten zwischen Brunsbüttel und Klixbüll bei Niebüll an der Westküste Schleswig-Holsteins geplant und soll 2019 auf allen vier Bauabschnitten fertig gestellt werden. Bis Ende 2021 soll die Leitung im fünften Abschnitt bis zur dänischen Grenze fortgeführt werden.

Korridorvarianten im Dialogprozess für die Westküstenleitung von Heide bis Niebüll Korridorvarianten im Dialogprozess für die Westküstenleitung von Heide bis Niebüll (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Korridorvarianten im Dialogprozess für die Westküstenleitung von Heide bis Niebüll © TenneT

Die Landesregierung hat für die Westküstenleitung auf ein zeitintensives Raumordnungsverfahren zu Gunsten eines innovativen Dialogansatzes verzichtet und sich entschieden, die formelle Berücksichtigung der raumordnerischen Belange im Planfeststellungsverfahren zu prüfen. Der Start in die öffentliche Kommunikation des Leitungsausbaus in Schleswig-Holstein wurde 2011 mit Veranstaltungen in Eutin, Friedrichsstadt und Brunsbüttel eingeleitet. Die sachliche Atmosphäre und die ersten Rückmeldungen haben gezeigt, dass mit diesem vorgezogenen, informellen Beteiligungsverfahren der richtige Weg eingeschlagen wurde. Erste Erfolge der Kommunikation konnten mit einer frühen Anpassung der Leitungsplanung in Brunsbüttel erzielt werden. Insgesamt bestätigte sich die beschleunigende Wirkung der Kommunikation schon zu Beginn der ersten Planungsschritte der Westküstentrasse.

Während des Dialogverfahrens zur Westküstenleitung fanden unter Federführung des Energiewendeministeriums von Januar bis Dezember 2013 zehn Bürgerdialoge in der Region, vier Fachdialoge zur Beteiligung Träger öffentlicher Belange sowie zwei Sonderdialoge zur Vertiefung von Schwerpunktthemen wie Auswirkungen elektromagnetischer Felder und Übertragungstechnologien statt. Viele konstruktive Anregungen aus diesem Dialogprozess wurden auf der Ergebniskonferenz im Dezember 2013 vorgestellt und sind in die Planung eingeflossen. Anschließend wurde das informelle Verfahren im Rahmen von Planungsdialogen der TenneT weitergeführt und die Planung weiter konkretisiert.

Im Anschluss an das informelle Dialogverfahren begann das formelle Planfeststellungsverfahren. Zuständig ist das Amt für Planfeststellung Energie, das die rechtliche Zulässigkeit der Planung des Vorhabenträgers TenneT prüft und feststellt. Eine formelle Beteiligung sowohl der Träger öffentlicher Belange als auch der Öffentlichkeit ist im Planfeststellungsverfahren vorgesehen.

Dokumentation zum Dialogprozess Westküstenleitung

Weitere Informationen:

Direkte Ansprechpartner für den Dialog "Westküstenleitung"

Rotraud Hänlein
Bürgerbeteiligung
Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft,
Umwelt und ländliche Räume
des Landes Schleswig-Holstein
Mercatorstraße 3
24106 Kiel
Tel. 0431 988 – 7656
Fax. 0431 988-615-7656
E-Mail: Rotraud.Haenlein@melund.landsh.de

TenneT Projektbüro
Osterhusumer Str. 130
25813 Husum
Hr. Constantin Biber, Fa. imp
Dr. Bernd Brühöfner, TenneT
Tel.: 04841 / 7791391
E-Mail: westkueste@tennet.eu