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Demografie

© M. Staudt / grafikfoto.de

Mobilität

Ohne Einschränkungen auf dem Land alt werden und dabei mobil bleiben. Vielerorts gibt es Initiativen, den ländlichen Raum besser an die Ballungsräume anzubinden und so die Vorteile des Landlebens mit denen der Stadt zu kombinieren.

Mitfahrbänke sorgen für mehr Mobilität auf dem Land

Fehlende Busverbindungen in die nächst größeren Ort stellen viele der Bewohner kleiner Dörfer in ländlichen Gegenden vor große Herausforderungen. Arztbesuche oder der wöchentliche Einkauf werden für all diejenigen, die kein Auto besitzen, stark erschwert. In zwei Orten in den Kreisen Schleswig-Flensburg und Rendsburg-Eckernförde haben die Bürger deshalb eine Mitfahrbank ins Leben gerufen. Jeder, der mitgenommen werden möchte, kann mit Hilfe spezieller Schilder an den zentral platzierten Bänken signalisieren, wo er hin will. In Hürup gibt es die Möglichkeit Flensburg, Rüllschau, Husby, Satrup oder Freienwill einzustellen und in Bünsdorf kann der Mitfahrwunsch Richtung Eckernförde oder Rendsburg ausgedrückt werden. Damit finden Fahrer und Wartende mit gleichem Ziel nun zusammen.

Eine junge Frau klappt ein Schild mit der Aufschrift "Flensburg" an der Mitfahrbank aus. Von Hürup nach Flensburg ohne eigenes Auto? Die Mitfahrbank macht das möglich! (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Von Hürup nach Flensburg ohne eigenes Auto? Die Mitfahrbank macht das möglich! © Staatskanzlei

Kontakt

Mitfahrbank Bünsdorf: Bürgermeister Jens-Christian Kühne
Telefon: 04356 1094
Fax: 04356 9949-7000 (Amt Hüttener Berger)

Weitere Informationen zur Mitfahrbank Bad Segeberg

Bürgerbusse ergänzen den Öffentlichen Nahverkehr

Seit dem Sommer 2014 verbindet der barrierefreie Bürgerbus die Gemeinde Ladelund mehrmals täglich mit ihren Nachbargemeinden. Ladelunder Bürgerinnen und Bürger haben das Projekt ins Leben gerufen und engagieren sich als ehrenamtliche Busfahrer.

Das Konzept der Bürgerbusse sorgt auch in anderen Regionen des Landes für Mobilität:

Weitere Informationen zu den Bürgerbussen im ganzen Land

Das Ende der Leerfahrten im Schulbus

Im Kreis Herzogtum Lauenburg soll der Schulbus zukünftig besser ausgelastet werden und schneller zum Ziel kommen. Das will der Kreis mit dem Einsatz eines elektronischen Fahrkarten-Systems sowie einer Fahrweg-Optimierungs-Software via App und mobilen Geräten in den Bussen erreichen. Beim Einsteigen (später auch per Anmeldung im Internet) übermittelt die elektronische Fahrkarte mit Hilfe der Software dem Busfahrer die optimale Route abhängig von den Fahrtzielen der Schüler. Der Bus bringt die Fahrgäste dann frei von festgelegten Linienwegen zu den Haltestellen am jeweiligen Wohnort. Der Schulbus bedient damit nur die Haltestellen, die beim Einsteigen erfasst wurden und damit nur die optimierte Route. Das spart Zeit und Kraftstoff, weil unnötige Fahrten vermieden werden.

Kleine Kinder steigen in einen Schulbus ein. Die Lehrerin und der Busfahrer helfen dabei. Schulbus (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Die Schüler im Herzogtum Lauenburg sollen zukünftig schneller ans Ziel kommen, dank cleverer Routensoftware für den Bus. © M. Staudt / grafikfoto.de

Der Kreis will so auf die heutigen Anforderungen an die Schülerbeförderung (freie Schulwahl, Ausweitung des Ganztagsangebotes, Rückgang der Schülerzahlen) reagieren und damit den Öffentlichen Personennahverkehr, insbesondere den Schülerverkehr, im Herzogtum Lauenburg optimieren.

Mit eigener Energie fit für die Zukunft

Das Dörfchen Sprakebüll ist anders. In dem 240-Einwohnerdorf in Nordfriesland haben kreative Bürger ihr Dorf fit gemacht für die Zukunft - mit eigener Energieversorgung und Elektroautos.

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