Landesportal Schleswig-Holstein

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Ausbildung - Arbeiten beim Land Schleswig-Holstein

© Holger Stöhrmann

Arbeitsgerichtbarkeit

Cornelia Schmidt, Lena Neuber und Kathrin Schmidt arbeiten an den Arbeitsgerichten in Elmshorn, Neumünster und Kiel.

Cornelia Schmidt ist 53 Jahre alt und arbeitet als Angestellte in einer Serviceeinheit des Arbeitsgerichts Elmshorn

Nach der Ausbildung zur Rechtsanwalts- und Notargehilfin habe ich vor und während der Erziehung meiner beiden Kinder einige Jahre in meinem Ausbildungsberuf gearbeitet. Insgesamt 3 Jahre arbeitete ich danach in einem Ingenieursbüro, beim VDK, in der Gastronomie und der Post. Mein Wunsch war es jedoch, Tätigkeiten in einem juristisch geprägten Umfeld auszuüben.

Nachdem ich dann wiederum mehr als 4 Jahre bei einer Rechtsanwaltskanzlei für Arbeitsrecht in Hamburg gearbeitet habe, wollte ich auch die andere Seite der Justiz, also die Gerichtsbarkeit, kennen lernen.

Vor nunmehr nahezu 17 Jahren fand ich eine Stelle als Servicemitarbeiterin beim Arbeitsgericht Elmshorn. Die Tätigkeit ist immer noch sehr spannend und interessant, wie am ersten Tag. Ich arbeite einerseits in einem Team, andererseits jedoch auch sehr selbstständig, mit ständig neuen Herausforderungen.

Lena Neuber ist 24 Jahre alt und arbeitet als Rechtspflegerin beim Arbeitsgericht Neumünster

Nach dem Abitur habe ich das duale Studium an der Norddeutschen Hochschule für Rechtspflege absolviert. Der Beruf der Rechtspflegerin hat mein Interesse geweckt, da dieser mit seinen vielfältigen Einsatzmöglichkeiten und Aufgabengebieten einen spannenden Arbeitsalltag verspricht.

Nach dem Studium konnte ich für einige Zeit am Amtsgericht Pinneberg arbeiten. Dort habe ich mehrere Dezernate, hauptsächlich im Familien- und Vollstreckungsgericht, bearbeitet. Nachdem ich somit an einem der größten Gerichte Schleswig-Holsteins gearbeitet habe, habe ich dann, nach meinem Wechsel an das Arbeitsgericht Neumünster, das komplette Gegenteil erlebt. Dort habe ich die Chance bekommen, auch in der Verwaltung tätig zu werden. Hier erfahre ich jeden Tag aufs Neue, dass der Beruf des Rechtspflegers noch vielfältiger ist, als ich es mir anfangs vorgestellt habe.

Kathrin Schmidt arbeitet als Angestellte in einer Serviceeinheit des Landesarbeitsgerichts Schleswig-Holstein und dem Arbeitsgericht Kiel

Nach meiner Ausbildung zur Rechtsanwalts- und Notargehilfin habe ich Anfang 1997 als Quereinsteigerin eine Tätigkeit als Schreibkraft an einem Arbeitsgericht in der Justiz des Freistaates Sachsen aufgenommen. Ich hatte die Möglichkeit, später auch bei der Staatsanwaltschaft, dem Jugendschöffen- und dem Sozialgericht als Urkundsbeamtin der Geschäftsstelle tätig zu sein.

Im Jahr 2010 bin ich nach Schleswig-Holstein gewechselt und habe eine Tätigkeit als Urkundsbeamtin der Geschäftsstelle am Sozialgericht Kiel angetreten, bin dann aus persönlichen Gründen nach Flensburg gezogen und durfte dort in der Betreuungsabteilung viele Erfahrungen sammeln. Seit Ende 2016 bin ich wieder in Kiel und arbeite jetzt sowohl am Landesarbeitsgericht als auch am Arbeitsgericht Kiel.

Die Justiz bietet neben der eigentlichen Tätigkeit als Justizangestellte diverse weitere Möglichkeiten, wie die aktive Mitarbeit in der Deutschen Justizgewerkschaft, der ich angehöre und für die ich seit 2016 als Schriftführerin tätig bin. Ferner bin ich die Landesfrauenbeauftragte der DJG Schleswig-Holstein