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Schleswig-Holstein neu denken - Die Schwerpunkte der Landesregierung:

Aktuelle Schwerpunkte

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Landesprogramm Arbeit

Landesprogramm Arbeit

Die ESF-Förderperiode 2014-2020

Als europaweit fünftes von etwa 190 Programmen hat im September 2014 die EU-Kommission das Operationelle ESF-Programm Schleswig-Holstein genehmigt.

Damit fließen in den nächsten sieben Jahren knapp 89 Millionen Euro aus dem Europäischen Sozialfonds in unser Land, einschließlich der Technischen Hilfe und der sogenannten Leistungsreserve in Höhe von gut 5,3 Millionen Euro. Diese wird ausgezahlt, wenn die bis 2018 im Operationellen Programm gesetzten Ziele erreicht werden.

Zusammen mit den Landesmitteln in Höhe von knapp 64 Millionen Euro und weiteren privaten und öffentlichen Kofinanzierungsmitteln hat das Landesprogramm Arbeit ein Volumen von etwa 240 Millionen Euro. Diese Mittel werden auf drei Schwerpunkte verteilt.

Operationelles ESF-Programm Schleswig-Holstein 2014 bis 2020 (PDF 673KB, Datei ist nicht barrierefrei)

ESF-Kampagne

Info Wettbewerb:
ESF-Gesichter des echten Nordens
www.esf-chance.de

Schwerpunkte

Die Sicherung und Gewinnung von Fachkräften ist das übergeordnete Ziel des Landesprogramms Arbeit für die aktuelle Förderperiode. Darüber hinaus bietet das Programm Unterstützung bei der Integration von Menschen, die es besonders schwer haben, in den ersten Arbeitsmarkt zu kommen. Weitere Maßnahmen fördern das Potential junger Menschen.

Das Landesprogramm Arbeit besteht daher aus drei Prioritätsachsen:

A: Förderung nachhaltiger und hochwertiger Beschäftigung und Unterstützung der Mobilität der Arbeitskräfte

B: Förderung der sozialen Inklusion und Bekämpfung von Armut und Diskriminierung

C: Investitionen in Bildung, Ausbildung und Berufsbildung für Kompetenzen und lebenslanges Lernen

Architektur des Landesprogramms Arbeit (PDF 75KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Alle Förderaktionen gestartet

Alle 12 Förderaktionen des Landesprogramms Arbeit sind mittlerweile gestartet. Gefördert werden unter anderem:

  • zehn Beratungsnetzwerke zur Fachkräftesicherung,
  • fünf Gründungscamps an etwa 20 Standorten für Existenzgründungen aus der Arbeitslosigkeit
  • knapp 20 feste Beratungsbüros "Frau und Beruf" in acht Beratungsregionen,
  • 16 Projekte zur Integration von Langzeitarbeitslosen in den Arbeitsmarkt,
  • Coaching und Potentialanalyse in Schulen in allen Kreisen und kreisfreien Städten mit dem Handlungskonzept PLuS,
  • acht Produktionsschulen und Regionale Ausbildungsbetreuer an 13 Orten Schleswig-Holsteins.

Ausführliche Informationen zum Landesprogramm Arbeit und zur ESF-Förderung enthält die aktuell erschienene Broschüre "Wir fördern Arbeit" des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Technologie. Sie können diese herunterladen oder bei der unten angegebenen Kontaktadresse bestellen.

Basispublikation Landesprogramm Arbeit (PDF 774KB, Datei ist nicht barrierefrei)

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Förderaktionen

Beratungsnetzwerk Fachkräftesicherung

Fachkräfteberater

Kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) fehlen oft die Ressourcen, eine zukunftsfähige Personalpolitik zu entwickeln. Dabei sind die an Unternehmen gestellten personellen Anforderungen vielfältig: Demografischer Wandel, Nachwuchsmangel und Bedarf an qualifizierten und motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind dafür einige Stichworte.

Das Beratungsnetzwerk Fachkräftesicherung ist im gesamten Land tätig. Unternehmen und ihre Beschäftigten werden über verschiedene Möglichkeiten der Fachkräftesicherung und -gewinnung beraten, z.B. zu Fragen der Personalentwicklung, Nachwuchssicherung, Arbeitsorganisation, familienfreundlicher Personalpolitik, Chancengleichheit und Diversity-Managemernt, d.h. Nutzung der Vielfalt in einem Unternehmen.

Dabei werden Handlungsbedarfe ermittelt und mögliche Anpassungsmaßnahmen vorgeschlagen. Bei Bedarf kann eine weitergehende Fachberatung aus dem Bundesprogramm "unternehmensWert:Mensch" angeboten werden.

Die Fachkräfteberaterinnen und -berater haben im Oktober 2014 ihre Arbeit begonnen. Bis Ende 2020 sollen mindestens 5.900 Unternehmen beraten werden.

Die Beraterinnen und Berater des Beratungsnetzwerkes Fachkräftesicherung unterstützen kleine und mittlere Unternehmen.

Fachkräftesicherung in speziellen Branchenkompetenzfeldern

A2

Mit dieser Aktion soll das Qualifizierungsniveau der Beschäftigten erhöht werden. Technologischer Fortschritt und demografischer Wandel erfordern das Qualifizierungsniveau der Beschäftigten kontinuierlich weiterzuentwickeln. Besondere Herausforderungen und Potenziale gibt es dabei in den speziellen Branchenkompetenzfeldern des Landes. Dazu zählen die Maritime Wirtschaft, die Life Sciences, die Ernährungswirtschaft, die Digitale Wirtschaft, Erneuerbare Energien und die Tourismuswirtschaft.

Um dem wachsenden Fachkräftebedarf in den Unternehmen dieser Branchen zu begegnen, sollen gezielt modellhafte Qualifizierungsansätze gefördert werden. Dabei geht es um die Entwicklung neuer Qualifizierungsmodule sowie die darauf basierende berufsbegleitende berufliche oder wissenschaftliche Weiterbildung von Beschäftigten. Die passgenauen und zielgerichteten Angebote müssen dabei auf die Bedarfe der Branche zugeschnitten und orts- bzw. betriebsnah angeboten werden können.

Die Projekte der ersten Förderrunde haben im ersten Halbjahr 2015 ihre Arbeit aufgenommen.

Existenzgründungen aus Arbeitslosigkeit

Beratungsangebot für Existenzgründer

Unterstützt wird die Gründung einer selbständigen beruflichen Existenz von Arbeitslosen und Nichterwerbstätigen. Angesprochen sind dabei insbesondere Empfängerinnen und Empfänger von Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch III und II (Arbeitslosengeld I und II).

Mit Qualifizierungs- und Coaching-Maßnahmen in fünf Projekten mit etwa 20 Standorten in Schleswig-Holstein erhalten Gründungswillige die notwendige Unterstützung und Begleitung in der Vorgründungsphase. Damit sollen die Nachhaltigkeit der Unternehmensgründungen und deren Beschäftigungspotential gestärkt und ausgebaut werden.

Nach einer erfolgten Gründung bestehen Fördermöglichkeiten u. a. durch die Agenturen für Arbeit, die Jobcenter und die Optionskommunen in Schleswig-Holstein und es gibt Förderangebote des Bundes über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa).

Im Lauf der Förderperiode sollen rund 6.900 Gründungsinteressierte in den sogenannten Gründungscamps unterstützt werden.

Beratungsangebot "Frau & Beruf"

Eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist der Schlüssel für eine stärkere Erwerbsbeteiligung von Frauen.

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Neue Wege in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung

Elektriker

Mit der Aktion werden Projekte gefördert, die Langzeitarbeitslose bei der Rückkehr in den Arbeitsmarkt unterstützen. Denn auch wenn sich der schleswig-holsteinische Arbeitsmarkt derzeit positiv entwickelt, bleibt es für einige Personengruppen schwer eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung zu finden.

In den derzeit 16 Projekten werden die individuellen Problemlagen, Interessen und Potenziale der Teilnehmenden ermittelt und darauf abgestimmte Hilfestellungen und Qualifizierungen angeboten.

Zur Projektauswahl finden Ideenwettbewerbe statt. Die ersten zehn Projekte starteten in ganz Schleswig-Holstein im August 2014 mit einer Laufzeit von zwei Jahren. Im Januar 2015 folgten weitere sechs Projekte. Ende Februar 2016 wurden weiteren 11 Modellprojekten der Förderbescheid übergeben.

Insgesamt sollen bis 2020 mit dieser Aktion etwa 4.500 Menschen unterstützt werden.

Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen für jugendliche Strafgefangene

Die Zielgruppe der Aktion sind Jugendliche und junge Strafgefangene ohne berufliche Erstausbildung, die die allgemeine Schulpflicht erfüllt haben.

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Alphabetisierung in der Arbeitswelt

Dozentin an der Tafel

In Schleswig-Holstein müssen Untersuchungen zufolge über 250.000 Menschen zu den funktionalen Analphabetinnen und Analphabeten (also Menschen, die kaum lesen und schreiben können) gezählt werden. Diese Menschen haben es in Alltag und Berufsleben besonders schwer.

Fehlende Grundbildung ist eine wesentliche Ursache für Arbeitsplatzgefährdung und erschwert die gesellschaftliche und politische Teilhabe. Die Aktion B 3 unterstützt mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Schleswig-Holstein ein Informations- und Beratungsangebot an Volkshochschulen (einschließlich Schulung), die Öffentlichkeitsarbeit und die Sensibilisierung von Akteuren.

Handlungskonzept PLuS (Praxis, Lebensplanung und Schule)

Ein erfolgreicher Übergang von der Schule in die Ausbildung eröffnet jungen Menschen die Chance auf Teilhabe in Beruf und Gesellschaft.

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Produktionsschulen

Produktionsschule Flensburg

Produktionsschulen sollen die individuelle arbeits- und lebensweltbezogene Kompetenzentwicklung der Teilnehmenden fördern. Sie sind ein Angebot für junge Menschen unter 25 Jahren, deren berufliche Perspektive aufgrund von Bildungsdefiziten, Lernmüdigkeit sowie fehlenden Basiskompetenzen stark eingeschränkt ist.

Mit dem Werkstattprinzip werden niedrigschwellige Lernprozesse über Produktionsprozesse erzielt, die mit der Herstellung marktfähiger und marktnaher Produkte und Dienstleistungen erfolgen.

Seit August 2014 werden acht Produktionsschulen an sieben Standorten mit insgesamt über 280 Produktionsschulplätzen gefördert. Der erste Bewilligungszeitraum läuft bis zum Dezember 2016. In der Projektauswahl wurden die Qualität von Projektträger und -konzept, die regionale Bedarfslage und die Produktionsschulfinanzierung vergleichend bewertet.

Regionale Ausbildungsbetreuung

Regionale Ausbildungsbetreuerinnen und –betreuer bieten Auszubildenden und Unternehmen in schwierigen Situationen Unterstützung und Beratung an.

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Weiterbildungsbonus

Sie sind Beschäftigter, Auszubildender, Freiberufler oder Inhaber von einem Kleinstbetrieb und möchten sich weiterbilden?
Dann nutzen Sie den Weiterbildungsbonus - ein effektives Förderinstrument, um sich für zukunftssichere Arbeitsplätze zu qualifizieren.

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Überbetriebliche Lehrlingsunterweisung

ÜLU

Die überbetriebliche Lehrlingsunterweisung (ÜLU) ergänzt die betriebliche Ausbildung dort, wo die geforderten Kenntnisse und Fertigkeiten am Ausbildungsort nicht oder nicht im vollen Umfang vermittelt werden können.

Denn viele der kleinen Handwerksbetriebe in Schleswig-Holstein sind allein nicht in der Lage, die erforderliche inhaltliche Bandbreite der Ausbildung abzudecken und könnten ohne Unterstützung keine Ausbildungsplätze einrichten. Die ÜLU ist damit eine der elementaren Maßnahmen zur Fachkräftegewinnung im Handwerk in Schleswig-Holstein.

Die Handwerkskammern Lübeck und Flensburg bieten die überbetrieblichen Lehrgänge an. Die jeweils ein- bis zweiwöchigen Lehrgänge finden in den Berufsbildungsstätten der Handwerkskammern oder der Kreishandwerkerschaften statt und werden sowohl in den Grund- als auch in den Fachstufen angeboten.

Ziel ist, dass pro Jahr mindestens 5.300 Jugendliche an den überbetrieblichen Lehrgängen teilnehmen.

Infothek

Weiterführende Links

Informationen zum Europäischen Sozialfonds und zur Investitionsbank Schleswig-Holstein

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ESF-Begleitausschuss

Der ESF-Begleitausschuss für das Operationelle Programm Schleswig-Holstein hat sich am 5. Dezember 2014 konstituiert.

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LPA: Download-Informationen

Hier finden Sie Dokumente, Verordnungen und Broschüren zum Thema "Landesprogramm Arbeit" zum Herunterladen

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Zukunftsprogramm Arbeit (ZPA) 2007-2013

"Zukunftsprogramm Arbeit" hieß das Programm für aktive Arbeitsmarktpolitik der EU-Förderperiode 2007 bis 2013.

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Kontakt:

Aktive Arbeitsmarktpolitik, Arbeitsmarktförderung, Europäischer Sozialfonds
Martin Hamm, VII 13
Telefon: 0431 988-4657