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Gewerbliche und industrielle Abwasserbeseitigung (Direkt- und Indirekteinleiter)

Staatskanzlei

Gewerbliche und industrielle Abwasserbeseitigung (Direkt- und Indirekteinleiter)

Unter industriellem und gewerblichem Abwasser werden alle Abwässer verstanden, die bei Produktions- und Verarbeitungsprozessen in der Industrie und im Gewerbe anfallen. Dazu gehören auch kommunalähnliche Abwässer, die biologisch gereinigt werden und Kühlwässer aus Kraftwerken sowie Spülwässer aus der Wasseraufbereitung.

Diese Abwässer können giftige, langlebige, anreicherbare, krebserzeugende, fruchtschädigende oder erbgutverändernde Inhaltsstoffe enthalten, die als „gefährliche Stoffe“ bezeichnet werden und die technisch unter vertretbarem Aufwand nur dort entfernt werden können, wo sie anfallen.

Mengenmäßig wird in Schleswig-Holstein der größte Teil des gewerblichen und industriellen Abwassers über eine eigene Kläranlage in ein Gewässer eingeleitet (Direkteinleiter).

Die überwiegende Anzahl der Gewerbe- und Industriebetriebe leiten jedoch ihr Abwasser nach einer Vorbehandlung in eine kommunale Abwasseranlage (Indirekteinleiter) ein.