„Weiterbildungsbonus Schleswig-Holstein“ Land fördert die Weiterbildung von Beschäftigten
Um die Teilnahme an beruflicher Weiterbildung weiter zu erhöhen, wurden die Konditionen des Förderangebotes „Weiterbildung für Beschäftigte in kleinen und mittleren Unternehmen“ verbessert. Neben Beschäftigten können künftig auch Auszubildende den „Weiterbildungsbonus“ erhalten, sofern die Weiterbildungsinhalte nicht im Rahmen ihrer Ausbildung vermittelt werden. Dies gab Wirtschaftsminister Jost de Jager am 31. Januar in Kiel bekannt.
„Wir wollen, dass Beschäftigte und Betriebe für Ihr Engagement in berufliche Weiterbildung einen ‚Bonus’ erhalten. Durch die Anrechnung von Lohnkostenpauschalen bei Freistellung durch den Arbeitgeber werden bis zu 100 Prozent der Seminarkosten übernommen
“, sagte de Jager. Während das Förderangebot ausgeweitet wurde, sei der Titel „Weiterbildungsbonus“ kürzer und prägnanter geworden. „Kleine und mittlere Unternehmen sind der Motor für Wachstum und Beschäftigung in Schleswig-Holstein
“, sagte der Minister. Das Potential der Unternehmen stecke in den Menschen, die dort beschäftigt sind – in ihrem Können, Wissen und ihrer Erfahrung. „Wer sich regelmäßig weiterbilde, verbessere seine Chancen im Betrieb und am Arbeitsmarkt
“, betonte de Jager.
Das neu erschienene Faltblatt zum „Weiterbildungsbonus Schleswig-Holstein“ informiert über die Fördermöglichkeit im Rahmen des Zukunftsprogramms Arbeit und kann unter www.weiterbildungsbonus.schleswig-holstein.de herunter geladen oder unter folgender Adresse bestellt werden: Ministerium für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr, Pressestelle, Düsternbrooker Weg 94, 24105 Kiel – pressestelle@wimi.landsh.de Telefon: 0431/988-4422.
Weitere Informationen: www.weiterbildung.schleswig-holstein.de
Das Zukunftsprogramm Arbeit ist das Arbeitsmarktprogramm der Landesregierung für die Jahre 2007-2013. Die Förderangebote zielen auf den Abbau der Jugendarbeitslosigkeit, eine höhere Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen und Beschäftigten und die Integration benachteiligter Personen in den Arbeitsmarkt. 216 Millionen Euro stehen an Fördermitteln zur Verfügung, 100 Millionen Euro davon kommen aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF).
Mehr Informationen erhalten Sie im Internet unter www.zukunftsprogramm-arbeit.schleswig-holstein.de.
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