Bundesweit Vorreiter: Staatssekretär Klaus Schlie stellt Schleswig-Holsteins Verwaltungsmodernisierung auf Kongress in Bonn vor
- Erscheinungsdatum:
- 14.10.2008
Kiel/Bonn. „Schnell, gut, preiswert, ganzheitlich“
- auf diese kurze Formel brachte Klaus Schlie, Staatssekretär im Finanzministerium, die vorrangigen Ziele für die Verwaltung in Schleswig-Holstein. In seiner heutigen (14. Oktober) Rede vor dem Kongress zur Umsetzung der Europäischen Dienstleistungsrichtlinie in Bonn erläuterte er Vertretern von Bund, Ländern, Kommunen und Verbänden die Aktivitäten des nördlichsten Bundeslandes zur Verwaltungsmodernisierung und Entbürokratisierung.
„Mehr als zwei Drittel der Menschen in Deutschland wollen ihre Behördengänge nicht mehr zu Fuß, sondern online vom heimischen Computer aus erledigen
“, sagte Schlie. Dies gelte sowohl für Bürger als auch für Unternehmer. Durch die EU-Dienstleistungsrichtlinie seien die Verwaltungen der Mitgliedsstaaten verpflichtet, ab Ende 2009 alle Formalitäten zur Aufnahme und Ausübung einer Dienstleistungstätigkeit elektronisch und mit nur einem Ansprechpartner abzuwickeln. „Ein Bäckermeister aus Bonn, Straßburg oder Kopenhagen, der hier einen Betrieb eröffnen möchte, darf nicht an dem Behördenkarussell verzweifeln, das er durchlaufen muss. Gegenwärtig hat er es mit 13 verschiedenen Behörden vom Gewerbeamt über die Berufsgenossenschaft bis zum Gesundheitsamt zu tun
“, zählte Schlie auf. Durch die Einrichtung des Einheitlichen Ansprechpartners werde die Verwaltung transparenter, professioneller, effizienter und damit kostengünstiger und schneller.
Schleswig-Holstein ist bundesweit Vorreiter bei der Umsetzung der EU-Richtlinie: Ein Gesetzentwurf zur elektronischen Verwaltung (E-Government-Gesetz) wurde auf den Weg gebracht, ein Prozessregister vorbereitet, das Verwaltungsabläufe vereinheitlichen und beschleunigen soll. In Deutschland einmalig ist die Form des Einheitlichen Ansprechpartners: An dieser Anstalt öffentlichen Rechts werden sich neben dem Land auch die Wirtschaftskammern und die kommunalen Spitzenverbände beteiligen.
Verantwortlich für diesen Pressetext: Torsten Borchers|
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Medieninformation vom 14. Oktober 2008 (PDF, 16 KB, Datei ist nicht barrierefrei)
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