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Finanzminister Rainer Wiegard zum Vorschlag von Verkehrsminister Tiefensee, eine Wahlmöglichkeit bei der Gestaltung der Kfz-Steuer anzubieten: "Es fehlt die dritte Auswahlkomponente: Die Farbe des Autos…"

Erscheinungsdatum:
06.11.2007

Kiel. Als ein "Konzept für mehr Bürokratie und noch mehr Verwaltungschaos" bezeichnet der schleswig-holsteinische Finanzminister Rainer Wiegard den Vorschlag von Bundesverkehrsminister Tiefensee, den Käufern von Neuwagen bei der Kfz-Steuer zwei verschiedene Besteuerungsgrundlagen zur Auswahl anzubieten. "Herr Tiefensee verursacht mit seiner Initiative Verwirrung bei den Verbrauchern und einen unnötigen Verwaltungsaufwand in der Steuerverwaltung. Wenn er schon dem Bürger überlassen will, ob die Kfz-Steuer entweder gemäß Hubraum oder nach Schadstoffausstoß berechnet wird, könnten wir doch auch noch als dritte Auswahlkomponente die Farbe des Autos hinzufügen. Rote Autos würden dann sicherlich höher besteuert werden als schwarze", so Wiegard.

Gleichzeitig erneuerte Wiegard seinen Vorschlag, die Besteuerung von Kraftfahrzeugen völlig unbürokratisch vorzunehmen und dennoch den Schadstoffausstoß zu berücksichtigen: "Die Kfz-Steuer muss weg, gleichzeitig muss das Steueraufkommen durch einen Zuschlag auf die Mineralölsteuer gesichert werden - das ist haushaltsneutral und ökologisch sinnvoll. Diejenigen, die Kraftstoff sparen weil sie ein sparsames Auto haben oder nur wenige Kilometer fahren, zahlen weniger Steuern. Diejenigen, die viel Schadstoffe verursachen, zahlen mehr."

Verantwortlich für diesen Pressetext: Dr. Henning Görtz|
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Medieninformation vom 06. November 2007 zum Herunterladen

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