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Beamte bekommen gleiche Einkommenssteigerung wie die Angestellten

Erscheinungsdatum:
01.11.2006

Kiel. Die Beamtinnen und Beamten in Schleswig-Holstein erhalten ab dem 1. Januar 2008 deutlich höhere Bezüge. "Wir werden unseren Beamten die gleichen Einkommenssteigerungen geben, die auch die Angestellten bekommen", kündigte Finanzminister Rainer Wiegard heute (1. November) in Kiel an. Nach seinen Plänen erhalten die Beamten und Versorgungsempfänger im Land für die Jahre 2006 und 2007 sozial gestaffelte Einmalzahlungen sowie ab Januar 2008 2,9% mehr Bezüge. Diese Anpassungen entsprechen damit inhaltlich den Regelungen, die heute mit dem neuen Tarifvertrag der Länder für die Angestellten in Kraft treten. "An dem Tag, Den Beschluss zur Besoldungserhöhung wird das Kabinett am kommenden Dienstag fassen." Seit dem 1. September 2006 entscheiden die Bundesländer selbst über die Besoldung und Versorgung ihrer Beamten.

"Nachdem wir unseren Beamten in den letzten Jahren viele Opfer abverlangt haben, setzen wir mit der Steigerung der Bezüge ein positives Zeichen", sagte Wiegard. Bei den Arbeitsbedingungen dürfe sich die Schere zwischen Beamten und Angestellten nicht noch weiter öffnen. Deshalb werde er sich weiterhin dafür einsetzen, bei Arbeitszeit und Sonderzahlungen eine Angleichung der Angestellten-Regelungen an den Beamtenbereich zu erreichen. Wiegard betonte noch einmal, dass das Personalkostenproblem des Landes nicht in der Höhe der Bezüge bestehe, sondern in der zu hohen Personalstärke. Allein auf Landesebene gibt es rund 40.000 Beamtinnen und Beamte sowie rund 16.000 Angestellte.

Die Einmalzahlungen kosten das Land 2006 zusätzliche 15,3 Millionen Euro, 2007 dann 12,4 Millionen Euro. Die Besoldungserhöhung schlägt ab 2008 mit jeweils 63,7 Millionen Euro zu Buche.

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