Richtfest beim künftigen Finanzamt Ostholstein: "Ein Meilenstein für die Neuordnung der Steuerverwaltung"
- Erscheinungsdatum:
- 29.09.2006
Oldenburg. Die Neustrukturierung der Finanzämter in Schleswig-Holstein geht in die Endphase. "Das Gebäude des künftigen Finanzamtes Ostholstein ist ein Meilenstein für die Neuordnung, mit der die Steuerverwaltung noch wirtschaftlicher und leistungsfähiger aufgestellt wird
", sagte Staatssekretär Dr. Arne Wulff heute (29. September) beim Richtfest für den Erweiterungsbau des Finanzamtes Oldenburg. Ab Sommer 2007 wird das Oldenburger Amt gemeinsam mit Teilen der Eutiner Finanzbehörde das neue Finanzamt Ostholstein bilden. Insgesamt wird die Zahl der Finanzämter in Schleswig-Holstein dann durch Zusammenlegungen von 21 auf 17 reduziert.
In Hinblick auf die breite öffentliche Standort-Diskussion um die Reform der Finanzamtsstruktur sagte Wulff: "Ich freue mich darüber, dass viele Menschen ihr Finanzamt für eine wichtige Serviceeinrichtung halten.
" Gleichwohl müsse sich auch die Steuerverwaltung pragmatisch an den Gegebenheiten orientieren und dem Bürger auf wirtschaftlichste Art und Weise ein Höchstmaß an Leistungsfähigkeit bieten. Wulff sagte weiter: "Weitere Umstrukturierungen in der Finanzverwaltung wird es zunächst nicht geben. Solche Veränderungen sind erst dann sinnvoll, wenn unser Steuerrecht endlich schlanker und einfacher wird
".
Er dankte der LVSH und GMSH für die erfolgreiche Planung und Ausführung des Baus, den die Finanzverwaltung anschließend mieten wird. "Die Interessen der Stadt, der Anwohner und der künftigen Nutzer mussten in Deckung mit den begrenzten finanziellen Möglichkeiten des Landes gebracht werden. Das war keine leichte Aufgabe
", stellte Wulff in Hinblick auf die lange Planungsphase des Gebäudes fest. Letztlich sei der Spagat zwischen den unterschiedlichen Bedürfnissen der Beteiligten aber gut gelungen. Ausdrückliches Lob zollte der Staatssekretär auch den am Bau beteiligten Unternehmen, die den Zeitplan bislang mehr als einhalten.
Wulff beglückwünschte auch die Mitarbeiter des Finanzamtes zum Baufortschritt ihrer neuen Büros. Er wisse, dass die vielen Beschäftigten zurzeit unter sehr beengten und schwierigen Bedingungen in drei verschiedenen Gebäuden ihren Dienst versähen. "Doch nun gibt es Licht am Ende des Tunnels
", so Wulff. Durch die Neustrukturierung würde das gemeinsame Arbeiten deutlich verbessert.
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