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Staatssekretär Klaus Schlie: "Die Qualität einer Arbeit definiert sich über das Ergebnis und nicht über die Lautstärke, mit der man vorher darüber redet"

Erscheinungsdatum:
15.11.2005

Kiel. Mit Gelassenheit hat der für Verwaltungsmodernisierung zuständige Staatssekretär Klaus Schlie auf die Kritik an seiner Arbeit reagiert. "Wir haben immer gesagt, dass wir am 31. Dezember 2005 unsere Aufgabenkritik abschließen werden und im Januar dem Kabinett eine detaillierte Vorschlagsliste vorlegen werden. Dieser Zeitplan steht", sagte Schlie heute in Kiel. Nachdem jahrelang in diesem Bereich nichts passiert sei, erledige man den komplexen Job der Aufgabenkritik in nur sieben Monaten. "Die Qualität einer Arbeit definiert sich über das Ergebnis, und nicht über die Lautstärke, mit der man vorher darüber redet", sagte der Staatssekretär. Er diskutiere Detailfragen lieber mit Kreisen, Kommunen, der Wirtschaft und den Fachministerien statt in der Öffentlichkeit. Wichtig sei einzig und allein das Ergebnis. Schlie kündigte an, dass seine Vorschlagsliste sogar "weit über den Koalitionsvertrag" hinausgehen werde. Details werde er jedoch vor Ende des Jahres nicht veröffentlichen.

Schlie wies außerdem noch einmal darauf hin, dass die Vereinbarungen des Koalitionsvertrages gelten, die unter anderem die Auflösung vieler Landesämter vorsieht. "Daran hat sich nichts geändert", so Schlie.

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